Weitere Nachbesserungen beim Härtefallfonds

WKV-Präsident Hans Peter Metzler ist erfreut über die Nachbesserungen: „Endlich wird es Nachzahlungen und erhöhte Zuschüsse geben.“

Die Wirtschaftskammer konnte weitere Erfahrungen aus der Abwicklung des Härtefallfonds als operativer Dienstleister einbringen und neue Nachbesserungen durch die Bundesregierung erreichen: Die Förderhöhe wird durch einen Comeback-Bonus deutlich erhöht, die Förderdauer verlängert und die Antragsberechtigungen erweitert.

Zunächst werden ab der Phase 2 alle Auszahlungsbeträge, die wegen der 2.000-Euro-Obergrenze unter 500 Euro lagen, auf 500 Euro aufgerundet. Bisher lag der Mindestförderbetrag (mit Ausnahme der zuvor angeführten Fälle) bei 500 Euro pro Monat. Künftig wird bei grundsätzlich gegebenem Förderanspruch durch den zusätzlichen Comeback-Bonus kein Förderbetrag mehr unter 1.000 Euro monatlich liegen können. Für rund 125.000 Förderwerber wird es daher österreichweit eine Nachzahlung geben. Die Anzahl der förderbaren Monate wird von drei auf sechs erhöht und der Betrachtungszeitraum auf neun Monate (16.3.-15.12.2020) verlängert. Zudem sind geringfügig unternehmerisch tätige Pensionisten künftig antragsberechtigt.

Für den Präsidenten der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Hans Peter Metzler, sind diese Maßnahmen logische Schritte nach den Erkenntnissen der vergangenen Wochen. „Die Evaluierung dieser Hilfsmaßnahme, die wir für den Staat abwickeln, haben wir immer wieder eingefordert. Die vielen Rückmeldungen aus der Unternehmerschaft gaben uns Recht, hier rasch weitere Nachbesserungen einzufordern“, sagt Metzler und betont: „Sobald die Details vorliegen und die technischen Vorarbeiten abgeschlossen sind, werden wir jeden eingereichten Antrag schnellstmöglich erledigen.“



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