Foto: Mauche

Gesundheitsförderung - ein Baustein im Wettbewerb um die besten Fachkräfte

Landtagsvizepräsidentin Martina Rüscher ist als neues Mitglied im Regierungsteam von LH Markus Wallner vorgeschlagen.

Arbeit ist ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags. Sie gibt uns eine Aufgabe und Struktur für den Alltag, ermöglicht Erfolgserlebnisse und wir begegnen Menschen, unsere Sozialkontakte werden gefördert. Arbeit kann uns gesund erhalten – wenn die Rahmenbedingungen passen.

Immer mehr Unternehmen in Vorarlberg setzen daher auf betriebliche Gesundheitsförderung (BGF): Rechtzeitig Maßnahmen setzen, um so lange wie möglich gesund zu bleiben, hilft Beschäftigten und Unternehmen gleichermaßen. Beschäftigte fühlen sich psychisch und physisch gesünder, sind leistungsbereiter und bestätigen eine höhere Lebensqualität und Arbeitszufriedenheit. Arbeitgeberinnen profitieren von gesünderen Mitarbeiterinnen durch weniger Wechsel und Krankenstandstage und stärken ihr positives Image – besonders im Wettbewerb um die besten Fachkräfte eine wichtige Botschaft. 

Dabei umfasst Gesundheit mehrere Bereiche – bei BGF wird von bio-psycho-sozialer Gesundheit gesprochen. Nur wenn wir uns körperlich, psychisch und im sozialen Umfeld wohlfühlen, fühlen wir uns wirklich gesund.

In Vorarlberg hat Gesundheit im betrieblichen Bereich bereits eine lange erfolgreiche Geschichte. Alle zwei Jahre zeichnen die Vorarlberger Landesregierung, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer und die Vorarlberger Gebietskrankenkasse gemeinsam engagierte Unternehmen mit dem Gesundheitsgütesiegel „Salvus“ aus. Diese sind wieder erfolgreiche Beispiele für andere. 

Doch welche Maßnahmen sind sinnvoll? Beraterinnen empfehlen, dass Gesundheit breit gedacht werden soll – besser ein nachhaltiges und längerfristiges Konzept mit klaren Zielen und mehreren Bausteinen, als wenige große Einzelmaßnahmen. Es braucht eine personelle Zuständigkeit im Unternehmen, jemanden, bei der/dem die Fäden zusammen laufen und Verantwortung liegt. MitarbeiterInnen sollten bereits bei der Erarbeitung der Maßnahmen eingebunden und auch deren Familien mitgedacht werden – so können sich Verhaltensweisen langfristig ändern. Und dann bleibt vor allem eines: Die Maßnahmen sollten wirklich Spaß machen. Wer motiviert und mit Freude an die Sache heran geht, wird nachhaltig Erfolg haben. 

Nähere Infos gibt es beim Fonds gesunde Betriebe Vorarlbergs unter www.salvus.at.



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