Vorarlberger Wirtschaft

April 2019 | VORARLBERGER WIRTSCHAFT

Liebe Leser! 
Wer leistbares Wohnen will, muss auch einer Rohstoffgewinnung in Vorarlberg die Zustimmung erteilen.

Wirtschaft und Gesellschaft funktionieren nur über einen Kreislauf, der auf gegenseitigem Verständnis basiert. Die Verteuerung im Wohnbau hat inzwischen viele Ursachen. Ein wesentlicher Faktor sind dabei die Rohstoffe. Die Ressourcen für Baumaterialien werden knapper in Vorarlberg, davor warnt uns die Baubranche permanent. Auch eine Rohstoffstudie des Landes aus dem Jahr 2018 macht dies deutlich. Die Verknappung der Rohstoffe bzw. Baumaterialien wie Sand-, Kies- oder Schotterprodukte ist längst zum Kostenfaktor geworden, da sie nur durch teure Importe aus dem Ausland kompensiert werden kann. Allein schon aus Umweltschutzgründen sollten die Transportwege daher so kurz wie möglich gehalten werden.     

Wer das aber will und dabei vehement der Regionalität das Wort redet, darf sich nicht gegen neue Abbaubewilligungen stellen, darf nicht Deponie- und Steinbruchprojekte von vornherein ablehnen. Mir fehlt in diesen Diskussionen oft die nötige fachliche wie sachliche Grundlage!  

In dieser Ausgabe beleuchten wir auch das Thema Chancengleichheit in der Bildung. Landesrätin Barbara Schöbi-Fink gibt interessante nAtworten zu den aktuellen Herausforderungen und WKÖ-Präsident Harald Mahrer stellt die Bildungsoffensive der Wirtschaftskammer Österreich vor.

Wichtige Weichenstellungen erwarten uns auch beim Thema Europa. EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber und ÖVP-Spitzenkandidat Othmar Karas geben angesichts der bevorstehenden Europa-Wahl einen spannenden Einblick in die Herausforderung der europäischen Integration. 

 
Hans-Peter Metzler
WB-Obmann


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