WBNÖ Direktor Harald Servus begrüßt den von der Regierung präsentierten Umsatzersatz für die gesperrten Betriebe und fordert weitere Unterstützung für alle Betriebe.“ Foto: WBNÖ/Lechner

Umsatzersatz bringt dringend benötigte Liquiditäts-Spritze für betroffene Betriebe

Wirtschaftsbund Direktor Harald Servus begrüßt den von der Bundesregierung präsentierten Umsatzersatz. „Auch an der Umsetzung des Fixkostenzuschuss 2 und der Entschädigung für indirekt Betroffene muss weitergearbeitet werden.“

Der Wirtschaftsbund Niederösterreich begrüßt die Ankündigungen der Bundesregierung zu den neuen Hilfsmaßnahmen. Die gesperrten Betriebe bekommen demnach 80% ihres Umsatzes aus dem Vorjahr bis zu einem maximalen Betrag von € 800.000 ersetzt. „Die Maßnahme bringt eine wichtige Zufuhr von Liquidität für die gesperrten Betriebe und hilft den betroffenen Unternehmen, die anstehende Zahlung der Weihnachtsgelder zu bewältigen“, sagt NÖ Wirtschaftsbund Direktor Harald Servus. „Wer A sagt muss auch B sagen. Wenn den Unternehmerinnen und Unternehmern nicht erlaubt wird, ihre Geschäfte zu öffnen, damit sie ihre Umsätze selbst erwirtschaften können, müssen sie dafür auch Ersatz erhalten“, betont Servus erneut die Notwendigkeit der Maßnahme. 

„Wenn der Umsatzersatz so ausgerollt wird, wie angekündigt, deckt sich das mit unserer Forderung nach einer raschen, unbürokratischen Lösung und sollte noch vor Ende November zu Auszahlungen an die betroffenen Unternehmen führen“, begrüßt Harald Servus die automatisierte Lösung über Finanzonline. Außerdem sei es ein wichtiger Erfolg, dass die Kurzarbeitsbeihilfe oder Umsätze aus Liefer- und Abholdiensten nicht gegengerechnet werden müssen.

Vielen anderen Betrieben, die zwar nicht behördlich gesperrt, aber genauso hart getroffen seien, müsse ebenso rasch geholfen werden. „Viele Unternehmen erleiden durch den Lockdown ähnlich hohe Ausfälle wie die gesperrten Betriebe selbst, obwohl sie offiziell weiterarbeiten dürfen“, so WBNÖ Direktor Harald Servus. „Es ist zentral, dass auch diesen Unternehmen rasch geholfen wird, denn unsere stark verschränkte Wirtschaft kann langfristig nur funktionieren, wenn alle Bereiche der Versorgungskette gut durch diese Krise kommen.“ Der Fixkostenzuschuss 2 bis zu einem Betrag von maximal 800.000 Euro sei dafür ein erster Schritt und müsse so rasch wie möglich zur Auszahlung an die Unternehmen gebracht werden. „Gleichzeitig müssen die Verhandlungen mit der EU-Kommission weitergeführt werden, damit der volle Fixkostenzuschuss möglichst rasch aufgelegt werden kann“, so Harald Servus.

„Es muss mit Hochdruck weiter an einer umfassenden Lösung für alle Betriebe gearbeitet werden, damit unsere gesamte Wirtschaft wieder ohne Probleme voll durchstarten kann, sobald das Coronavirus unter Kontrolle gebracht wurde“, fordert Wirtschaftsbund NÖ Direktor Harald Servus.

Nähere Informationen zum Umsatzersatz sind auf der Website des Finanzministeriums zu finden unter diesem Link.



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