Vorarlberger Wirtschaft

Mai 2018 | VORARLBERGER WIRTSCHAFT

Liebe Leser! 
Der Generationswechsel in der Wirtschaftskammer Österreich ist vollzogen. Nach 18 Jahren an der Spitze der Wirtschaftskammer tritt Christoph Leitl ab. 18 Jahre im vollen Bemühen um die Wirtschaft und die Unternehmen in diesem Land.

Nicht zuletzt ist auch ihm zu verdanken, dass Österreich durch gemeinsame Anstrengungen von Politik und Sozialpartnern die Auswirkungen der großen Wirtschaftskrise seit 2008 besser verkraftet hat als vergleichbare Länder. Doch Christoph Leitl geht nicht in den Ruhestand. Nein, er setzt auf europäischer Ebene als Eurochambres-Präsident fort, was er in unserem Land so unermüdlich getan hat, nämlich die Interessen der Wirtschaft zu vertreten. Danke Christoph!

Mit Harald Mahrer betritt ein absoluter Profi die Bühne. Er passt perfekt ins digitale Zeitalter und bringt in diese Funktion die notwendige politische Erfahrung mit. Ich bin mir sicher, mit Harald Mahrer werden wir die Herausforderungen, wie die zunehmende Internationalisierung, Digitalisierung oder überbordende Bürokratie, im Sinne unserer Unternehmen bewältigen. Ich freue mich auf diese Zusammenarbeit, einen neuen Stil in der Wirtschaftskammer und auf den dringend erforderlichen Aufbruch. Willkommen Harald!  

Wie gesagt, die Herausforderungen werden nicht weniger. Eine digitale Agenda wurde auf unsere Initiative hin nun vom Land präsentiert. Es gilt Fahrt aufzunehmen und wir sollten in diesem Zug der Digitalisierung nun endlich die vorderen Plätz einnehmen, sonst ist er sprichwörtlich „abgefahren“.

Was unserem Vorarlberg auch unbedingt gut tun würde, ist mehr Verständnis für wirtschaftliche Entwicklung. Die reflexartige Ableh- nungshaltung mancher Gruppierungen in diesem Land, sobald Projekte oder gar nur Ideen präsentiert werden, sind unerträglich. Um zu begreifen, was Vorarlberg für die Zukunft braucht, ist eben auch ein gegenseitiges Verstehen der jeweiligen Anliegen notwendig. Die Wirtschaft bringt dieses Verständnis tagtäglich auf, auch von allen anderen ist dies zu erwarten. Und ja, auch eine maßvolle Entwicklung haben wir, wenn es um den Standort geht, im Blick. So tragen wir die Empfehlung des Raumplanungsbeirats bezüglich Messeparkerweiterung mit. Sämtliche Aspekte, insbesondere die Bereiche Raumplanung, Wirtschaft, Verkehr und Umwelt wurden dabei einer sorgfältigen Beurteilung durch Sachverständige und einem öffentlichen Auflageverfahren unterzogen. Diese umfassende Prüfung bildet die Basis für diese Entscheidung. Und das ist auch richtig so.

 
Hans-Peter Metzler
WB-Obmann

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