Unternehmertreff mit Finanzminister Löger im "Rauchtal"

UnternehmerInnen erfuhren Aktuelles von Rauch Fruchtsäfte und fanden Zeit für Gedankenaustausch mit Landeshauptmann und Finanzminister.

„Aktuelles“ von Finanzminister Hartwig Löger sowie „Wissenswertes“ aus dem „Rauchtal“, präsentiert von Firmenchef Jürgen Rauch, standen im Mittelpunkt des Unternehmertreffs bei Rauch Fruchtsäfte in Rankweil. Der Wirtschaftsbund-Einladung von Präs. Hans-Peter Metzler und Direktor Jürgen Kessler folgten neben Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Wirtschaftslandesrat Karlheinz Rüdisser rund 150 Unternehmerinnen und Unternehmer. Der Wirtschaftsbund verfolgt mit dem „Unternehmertreff“ die regionale Vernetzung über die Gemeindegrenze und versteht sich dabei als übergreifende Interessensplattform, als lösungsorientiertes Netzwerk sowie als beratende Servicestelle. Die Rauch Zentrale in Rankweil bot den perfekten Rahmen zum Gedankenaustausch.

Finanzminister Hartwig Löger betonte in seinem Impulsreferat, dass er sich nicht als „Krampus mit der Rute verstehe, der Strafen austeilt“. Die Körperschaftsteuer werde gesenkt, ebenso die kalte Progression abgeschafft. Das Nulldefizit wird sich 2018 noch nicht ausgehen, bei anhaltender Konjunktur aber 2019. Gesprächsbereit zeigte sich der Finanzminister bei der Frage der Steuerautonomie. Löger fungiert seit dem 18. Dezember 2017 als Ressortchef im Finanzministerium. Zuvor werkte er als Vorstandsvorsitzender der Uniqa Österreich und bekleidete zahlreiche weitere Funktionen, wie beispielsweise als Sportunion Österreich Präsident, als stv. Spartenobmann der Bundessparte Bank und Versicherung in der WKÖ, als Vorsitzender des Aufsichtsrates der PremiQaMed Holding oder als Vizepräsident des Versicherungsverband Österreichs. Der aus der Steiermark stammende Bundesminister ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Landeshauptmann Markus Wallner skizzierte in seinen Grußworten die Arbeits-Schwerpunkte: Die Kernaufgabe des Landes lautet, die allgemeine Stärkung der Wirtschaftskraft sowie die Konzentration der Anstrengungen auf Infrastruktur und Bildung. Bei den Unternehmern im Land beeindrucken immer wieder der starke Qualitätsanspruch und die hohe Innovationskraft. Diese konsequente Linie mache Vorarlberg zu einem erfolgreichen Produktions- und Wirtschaftsstandort, der sich dynamisch entwickelt. 

„Mit einem Umsatz von € 902 Mio. im Jahr 2017 ist die Rauch Gruppe mit Abstand größter Fruchtsaft- und Teegetränkeproduzent in Österreich und nimmt auch international eine entscheidende Rolle ein“, führte „Hausherr“ Jürgen Rauch aus. Insgesamt beschäftigt Rauch gemeinsam mit der im Jahr 1998 übernommenen Brauerei Fohrenburg rund 1830 Mitarbeiter und exportiert weltweit in über 100 Länder. Der Exportanteil von rund 64,8 % unterstreicht die Positionierung als internationales Markenartikelunternehmen.

Die Anfänge von Rauch gehen auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Unmittelbar nach dem Ende des ersten Weltkrieges gründete Franz Joseph Rauch 1919 in Rankweil eine kleine Lohnmosterei für die Bauern der Umgebung. Die nächste Generation übernahm zu Beginn der 60er Jahre das Familienunternehmen und begann mit der industriellen Produktion von Fruchtsäften. Ein weiterer Meilenstein folgte Mitte der 70er Jahre mit der erstmaligen Abfüllung von Fruchtsäften in Tetra-Pak in Österreich. 2005 ging die 4. Rauch Produktionsstätte in Widnau (CH) in Betrieb. 2007 folgte eine Fabrik in Koceljeva/Serbien. 2011 folgte der Ausbau mit 3 Standorten in Polen. Seit den 90er Jahren betreibt Rauch konsequent Sport-Sponsoring und unterstützt Teams, Athletinnen und Athleten sowie Veranstaltungen in der Region und International. Ziel ist, die langfristige Unterstützung der Gesponserten und die Verknüpfung der Rauch Marken mit den sportlichen Aktivitäten und Persönlichkeiten der Teams und Athleten.


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