Europa im Fokus mit MEP Othmar Karas

altLH Martin Purtscher, altLH Herbert Sausgruber und Christian Zoll diskutierten auf Einladung des Wirtschaftsbundes über die Zukunft der Europäischen Union.

Ganz im Zeichen der Zukunft der Europäischen Union stand der Treffpunkt „Europa im Fokus“. Der Einladung von Landesobmann WK-Präs. Hans-Peter Metzler und Wirtschaftsbund-Direktor Jürgen Kessler folgten über 200 interessierte Besucherinnen und Besucher in den Cubus nach Wolfurt. 

Europa braucht keine Extremisten
Der langjährige Vizepräsident des Europäischen Parlaments und österreichische VP-Spitzenkandidat Othmar Karas zeigte sich überzeugt, dass nur mit einer klaren Haltung und Stärkung der proeuropäischen Kräfte die Zukunft der EU angegangen werden kann: „Europa steht unter Druck. Die Extremisten links und rechts zerren an uns. Aber wir wollen den Weg der Mitte. Europa braucht keine Extremisten. Europa braucht die konstruktive Kraft der Mitte und der Vernunft. Nur so entstehen nachhaltige Lösungen für uns alle. Keine Extreme, keine Ränder und keine Experimente. Europa steht am Scheideweg. Wir haben die Chance, die Richtung zu bestimmen. Wir sind die Garanten der Balance“, betonte Karas „Die EU ist nicht fertig. Die Entscheidungsmechanismen der EU stoßen an ihre Grenzen. Rückzug, Ignorieren, Schuldzuweisungen und neue Feindbilder sind keine Lösung. Unsere Antwort ist deshalb: Wir wollen ein starkes Europa! Wir wollen ein starkes Europa in der Welt, das mit einer Stimme auf der Weltbühne spricht. Das eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik hat. Das China, Russland, den USA und Indien auf Augenhöhe begegnen kann.“

 

Europa braucht eine neue Gestaltungskraft
AltLH Herbert Sausgruber unterstützte dies und skizzierte aus seiner Sicht die entscheidenden Zukunftsfragen für die Europäische Union. Konkrete Umsetzungsschritte müssen jetzt folgen. Der Vorarlberger VP-Spitzenkandidat Christian Zoll schloss sich dem an und betonte, dass sich die EU auch verstärkt den Perspektiven der jungen Menschen in Europa widmen muss. Er warb in dem Zusammenhang für seine Idee einer „Europäischen Universität“ am derzeitigen Sitz des EU-Parlaments in Straßburg. AltLH Martin Purtscher machte einen Abstecher in die Vergangenheit: Unter Kreisky wurde ganz bewusst schon damals negative Stimmung gemacht. So dauerte es auch 38 Jahre, bis sich Österreich mit dem Beitritt dem europäischen Projekt anschloss. Angesprochen auf den Vorstoß von Bundeskanzler Kurz, den EU-Vertrag neu zu verhandeln, kam deutliche Unterstützung für die Idee.

 

Vernetzung
Neben LSth Karlheinz Rüdisser und LR Christian Gantner war die Politik auch mit KO Roland Frühstück, LAbg Thomas Winsauer und Bürgermeister Christian Natter (Wolfurt) vertreten. Weiters vernetzten sich Elisabeth Bereuter-Mayr (Mayr Record Scan), Gerhard Blum (Julius Blum), Helmut Böhler (H. Böhler), Yvonne Böhler, Evelyn Dorn (Dorn), Andreas Dorner (Dorner Electronics), Christine und Manuel Dragaschnig (Wäderbau), Kurt und Xaveria Dür (Kurt Dür), Walter Eberle, Gerhard Fink (Schuhhaus), Andreas Gorbach (Shanti), Jürg Hagleitner (Hagleitner), Sabrina Huber (Peter Huber Transporte), Gerald Illigen (Sachverständiger), Armin Immler (WKV), Anja Kessler (Lernstudio), Alexander Juen (Rechtsanwalt), Stefan Jutz (MSE), Bernd Klemisch (AMI), Peter Kloiber (Gebrüder Weiss), Lukas Konzett (Konzett & Brenndörfler), Günther Kreuzhuber (Metro), Hanno Lecher (Rechtsanwalt), Rudi Lins (Auto Lins), Kurt Micheluzzi (Der Grüne), Erwin Mohr (altBürgermeister), Florian Rainer (Ideefix), Lucas Rupp (Weider Wärmepumpen), Stefanie Salzmann (Salzmann Formblech), Johann Schallert (Schallert Management), Manfred Schrattenthaler (Glatz), Christine Schwarz-Fuchs (Bulu), Alexandra Serra (Foto Serra), Marco Spitzar (studio spitzar), Jürgen Winder (Meusburger Georg Werkzeugbau), Zünd Richard (Hotel Sternen) uvm.


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