Wirtschaftsbund im Austausch mit Bundeskanzler Kurz

Die wirtschaftspolitische Agenda aus der Corona Krise stand im Mittelpunkt des Gedankenaustausches mit dem Regierungschef – Die Zauberworte heißen „Mut und Zuversicht“.

„Die Liquidität der heimischen Unternehmen, zielgerichtete Hilfen und die Grenzöffnung standen im Mittelpunkt des Gesprächs mit Bundeskanzler Kurz“, informiert Wirtschaftsbund-Obmann WK-Präsident Hans-Peter Metzler über den Gedankenaustausch im kleinen Kreis mit Vertretern aus der Vorarlberger Wirtschaft. „Alle Wirtschaftsvertreter waren uniso der Meinung, dass dieser Krise mit ‚Mut und Zuversicht‘ entgegengetreten werden muss. Der Bundeskanzler nahm diesen Ball auf und versprach bei aller Herausforderung die Wirtschaft in den kommenden Wochen ‚mit positiver Stimmung‘ zu unterstützen.“

Entlastung durch Corona Hilfsfonds

Und der Bundeskanzler hatte mit dem nun vorliegenden Corona Hilfsfonds auch ein weiteres Mosaik der Unternehmenshilfe mit im Gepäck. „Die Zuschüsse zur Deckung der Fixkosten sind ein positives Signal an jene Unternehmen, die mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen haben. Unsere Unternehmen müssen rasch entlastet werden, nur so werden Arbeitsplätze erhalten und die Wirtschaft angekurbelt“, ergänzt WB-Direktor Jürgen Kessler.

„Zuschüsse aus dem Corona Hilfsfonds entlasten Unternehmen innerhalb von zehn Tagen. Antragsstellungen sind ab dem 20. Mai über FinanzOnline möglich“, informiert Metzler nach dem Gespräch mit dem Bundeskanzler. Gefördert werden die laufenden Fixkosten, die bei einem Covid-19 bedingten Umsatzausfall von mindestens 40 % angefallen sind. Unter die Fixkosten fallen unter anderem Geschäftsraummieten, betriebliche Versicherungsprämien, Zinsaufwendungen und Strom-, Gas-, und Telekommunikationskosten. Weiters kann ein angemessener Unternehmerlohn bei einkommensteuerpflichtigen Unternehmen (natürliche Personen als Einzel- oder Mitunternehmer) von höchsten 2.000 € abzüglich Nebeneinkünfte als Fixkosten angesetzt werden. Unternehmen wiederum müssen zumutbare Maßnahmen setzen, um die Fixkosten zu reduzieren.

„Viele Unternehmen können nicht bis zur Bilanzlegung für 2020 auf den Zuschuss warten. Die neue Regelung verspricht hier eine schnelle Abhilfe. Wichtig ist, dass jetzt rasch und unbürokratisch geholfen wird“, so Metzler. „Zudem werden auch junge Unternehmen entlastet, die nun ihre Umsatzausfälle anhand einer Planungsrechnung plausibilisieren können. Dies ist ein wichtiger Schritt für all jene, die noch am Anfang ihres Unternehmertums stehen und durch die Krise besonders betroffen sind“, ergänzt Kessler.

Grenzöffnung ist wichtige Perspektive

Einig waren sich die Teilnehmer, dass die rasche Grenzöffnung und Rückkehr zur „neuen Normalität“ ein ganz wichtiges Signal zur richtigen Zeit darstellt.

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