Steuertipps für Unternehmer zum Jahresende

Unternehmer sollten vor dem Jahresende ihre steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten nochmals überprüfen. Ein paar Hinweise dazu:

EA-Rechner: Bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern gilt das sogenannte Zu-/Abflussprinzip. Für die steuerliche Erfassung von Einnahmen bzw. Ausgaben ist die Zahlung maßgebend. Durch das Verschieben von Einnahmen in das Jahr 2018 oder das Vorziehen von Ausgaben in das Jahr 2017 kann der Gewinn des laufenden Jahres noch beeinflusst werden. Regelmäßig wiederkehrende Einnahmen bzw. Ausgaben, die 15 Tage vor oder nach dem Jahresende bezahlt werden, müssen jedoch jenem Jahr zugerechnet werden, zu dem sie wirtschaftlich gehören.


Gewinnfreibetrag: Natürliche Personen können einen Gewinnfreibetrag in Höhe von 13% des Gewinnes (maximal 45.350 pro Jahr) in Anspruch nehmen. Der Grundfreibetrag (maximal 3900) steht allen zu. Voraussetzung für einen darüber hinaus gehenden Freibetrag ist, dass Investitionen in begünstigte Wirtschaftsgüter getätigt werden. Dazu gehören ungebrauchte, abnutzbare körperliche Wirtschaftsgüter mit einer Nutzungsdauer von mind. vier Jahren (zum Beispiel Maschinen), aber auch bestimmte Wertpapiere. Um den Freibetrag optimal zu nutzen, sollte der voraussichtliche Gewinn des Jahres 2017 berechnet und heuer noch investiert werden. Der Gewinnfreibetrag steht auch bei selbständigen Nebeneinkünften (zum Beispiel Werk- oder freier Dienstvertrag), Aufsichtsräten oder Stiftungsvorständen zu. Bei Inanspruchnahme einer Betriebsausgabenpauschalierung kann nur der Grundfreibetrag geltend gemacht werden.



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