Kundengeschenke

Aufwendungen oder Ausgaben die durch den Betrieb veranlasst sind bzw. im Zusammenhang mit der Erzielung von steuerpflichtigen Einkünften stehen und geeignet sind, das gesellschaftliche Ansehen des Steuerpflichtigen zu fördern, sind steuerlich nicht abzugsfähig.

Solche Aufwendungen werden als Repräsentationsaufwendungen bezeichnet. Auch die üblichen Geschenke an Kunden zu persönlichen Anlässen (Geburtstage, Weihnachten) fallen unter dieses Abzugsverbot. Solche üblichen Geschenke sind z.B. Blumen, Bonbonieren, Spirituosen oder Einladungen zu Sport- bzw. Kulturveranstaltungen. Ausgaben für Kundengeschenke sind nur dann abzugsfähig, wenn eine entsprechende Werbewirksamkeit mit dem Geschenk erzielt werden kann. Darunter fallen z. B. Kalender, Feuerzeuge oder Kugelschreiber mit Firmenaufschrift oder Firmenlogo. Die umsatzsteuerliche Behandlung von Kundengeschenken ist losgelöst von der ertragsteuerlichen Einordnung zu beurteilen. Geschenke an Kunden unterliegen der Umsatzsteuer im Rahmen der Eigenverbrauchsbesteuerung, wenn für deren Anschaffung ein gänzlicher oder teilweiser Vorsteuerabzug geltend gemacht werden konnte. Ausgenommen davon sind Geschenke von geringem Wert bzw. die Abgabe von Warenmustern. Geschenke von geringem Wert sind solche, deren Anschaffungskosten pro Kalenderjahr und Empfänger den Betrag von 40 Euro netto nicht übersteigen. Geringwertige Werbegeschenke (z .B. Kugelschreiber, Kalender) sind bei der 40-Euro-Grenze nicht zu berücksichtigen.



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