Vorarlberger Wirtschaft

September 2018 | VORARLBERGER WIRTSCHAFT

Liebe Leserin, lieber Leser! 
Ins Tun kommen lautet die Devise unseres Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft. Bereits bei meiner Wahl zum Präsidenten der Wirtschaftskammer Vorarlberg habe ich angekündigt, mehr „Unternehmertum“ in die Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen und mit neuen Ansätzen und einem neuen Stil die Interessen der Vorarlberger Unternehmerinnen und Unternehmer zu vertreten.

Damit diesen Worten auch konkrete Taten folgen, möchte ich gemeinsam mit vielen weiteren Persönlichkeiten mutig neue Wege beschreiten. Unser Anspruch ist, die Interessensvertretung der Wirtschaft weiterzuentwickeln, konkrete Projekte zu identifizieren und in Umsetzung zu bringen. Beim Kick-off vergangene Woche wurde gemeinsam mit über 100 Unternehmerinnen und Unternehmern in spannenden Workshops der Dis.Kurs gesucht, Herausforderungen identifiziert und neue Strategien erarbeitet. Dieser Kick-off war aber nur der Start eines groß angelegten Strategieprozesses. Nun ist die breite Unternehmerschaft und Öffentlichkeit aufgerufen, den gemeinsam erarbeiteten Grundstein weiter zu verfeinern, zu ergänzen und zu konkretisieren. Dazu schaffen wir auch gänzlich neue und spannende Partizipationsmöglichkeiten. Ich darf sie alle einladen, mich und alle Beteiligten auf dieser spannenden Reise zu begleiten. 

Unser Tourismus in Vorarlberg hat es bereits vorgemacht, was es heißt, sich auf neue Wege zu begeben. Ein sicher nicht immer ganz einfacher Prozess, doch die erfolgreich umgesetzen Ideen, wie die Gascht, die Entwicklung einer Arbeitgebermarke, die vielen Projekte im Rahmen der Aktion „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ und vieles mehr, zeugen von der Richtigkeit damaliger Visionen und von der Wichtigkeit, die Tourismusstrategie auch über 2020 fortzusetzen.

Wandel bedingt immer Verständnis für Neues und Weiterentwicklung gegenseitiges Verstehen unterschiedlicher Interessen. Die Wirtschaft bringt dieses Verständnis tagtäglich auf, auch von allen anderen ist dies zu erwarten. Es gilt, die Balance zwischen den standorttreuen Vorarlberger Betrieben und der Natur zu finden, das ist für mich eine richtig verstandene Nachhaltigkeit. Ich wünsche mir daher von allen Kritikern wirtschaftlicher Entwicklung mehr Bereitschaft, Zusammenhänge verstehen zu lernen und nicht nur die eigene Perspektive als die einzig wahre anzunehmen. Die aktuelle Diskussion um das Raumbild 2030 zeigt dies klar auf! 

 
Hans-Peter Metzler
WB-Obmann

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