Monika Vonier
VP-Wirtschaftssprecherin

ÖGB: Parteipolitik statt Sachpolitik

„Bedauerlich“ ist für VP-Wirtschaftssprecherin Monika Vonier die zu Tage getretene parteipolitische Vereinnahmung des ÖGB durch die Sozialdemokratie.

„Der Gewerkschaftsbund hätte auch die Möglichkeit gehabt, sich inhaltlich mit dem Thema Arbeitszeit auseinanderzusetzen. Stattdessen präsentiert die Gewerkschaftsführung eine parteipolitische Show, die von der SPÖ-Abgeordneten Manuela Auer orchestriert wird. Eine solche Vereinnahmung ist einer Organisation eigentlich unwürdig, die für sich selbst in Anspruch nimmt, überparteilich zu sein!“ Vonier verweist im Gegenzug auf die AK-Aktion „Schaffarei“, die sehr differenziert neue Formen der Erwerbsarbeit thematisiert: „Dem ÖGB wäre es gut angestanden, sich hier ein Beispiel zu nehmen!“

Sozialpartner haben keine Lösung zustande gebracht   
Die Wirtschaftssprecherin der Vorarlberger Volkspartei erinnert die verantwortlichen Funktionäre der Gewerkschaft daran, dass die Bundesregierung die Sozialpartner beauftragt hatte, intern eine Lösung für flexiblere Arbeitszeiten zu finden. „Dieser Kompromiss zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern konnte jedoch nicht realisiert werden, obwohl viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchaus bereit sind, temporär mehr zu arbeiten. „Die Bundesregierung ist daher in dieser Sachfrage nicht über die Sozialpartner „drübergefahren“, wie es nun vom ÖGB behauptet wird. Sie hat vielmehr eine Entscheidung getroffen, zu der sich die Sozialpartner nicht durchringen konnten!“ Im Sinne eines guten Miteinanders plädiert VP-Landtagsabgeordnete Monika Vonier an die Gewerkschaft an den Verhandlungstisch zurückzukehren: „Gerade in Vorarlberg hat ein gutes Miteinander von Unternehmen und Mitarbeitern Tradition. Hier hinein einen Keil zu treiben, ist für mich der falsche Weg!“



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