Foto: Land Vorarlberg

"Marke Vorarlberg" - Startschuss für Markenentwicklungsprozess

Steuerungsteam um LH Markus Wallner, WKV-Präsident Hans Peter Metzler und IV-Präsident Martin Ohneberg startete Prozess.

MARKE VORARLBERG. Vorarlbergs vielfältige Stärken und positiven Eigenschaften zu einer Marke verdichten: Für dieses Ziel hat die Landesregierung einen Markenentwicklungsprozess angestoßen, an dem sich neben allen möglichen Institutionen auch Privatpersonen aktiv beteiligen sollen. „Es geht um die Erarbeitung eines Gütesiegels, das die einzigartige Vorarlberger Art verkörpert und den Blick von innen wie außen schärft“, bringt Wallner die Intention hinter dem Prozess auf den Punkt. Seiner Meinung nach kann die Marke zur positiven Wahrnehmung der Region über vielfältige Themenbereiche hinweg beitragen, indem etwa die Spitzenleistungen in den Bereichen Wirtschaft, Innovation, Zukunftsfähigkeit, Kultur sowie Lebensqualität bewusster und sichtbarer gemacht werden.

Vorarlberg ist ein innovatives, agiles und stabiles Bundesland voller Spitzenleistungen – das stärkste Wirtschaftswachstum, viele Weltmarktführer und hidden champions, Erfolg im Tourismus, Rating-Bestnoten für den finanzpolitischen Kurs des Landes, die höchste Lehrlingsquote, ein außerordentlich hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement, viele kulturelle Angebote, dazu die intakte und reizvolle Landschaft. Der Markenentwicklungsprozess soll dazu beitragen, dass das einheitliche Bewusstsein für die eigenen Leistungen gestärkt wird. „Vorarlberg hat viel zu bieten und kann einige Erfolge vorweisen. Aber trotz – oder gerade wegen – der zahlreichen Errungenschaften und der guten Ausgangsposition müssen wir am Ball bleiben“, so Landeshauptmann Wallner. „Sich klar zu positionieren bedeutet, an der eigenen Zukunft zu arbeiten“, führte Gründer und Managing Partner der Agentur Brand Trust, Klaus-Dieter Koch, aus.

Hohe Wiedererkennbarkeit erreichen und Identität stiften
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iel ist es nun, das regionale Wertegerüst - die Vorarlberger Art - zu einer ‚Marke Vorarlberg‘ zu verdichten, erläuterte Wallner: „Einerseits, um unsere Werte und Identität festzuhalten, andererseits aber auch, um uns unserer Stärken gegenüber anderen sicher zu sein. Als übergeordnetes Ziel wollen wir mit dieser ‚Marke‘ eine hohe Wiedererkennbarkeit erreichen und Identität stiften.“

Entwicklungsprozess mit breiter Beteiligung

Monika Vonier<br>VP-Wirtschaftssprecherin
Monika Vonier
VP-Wirtschaftssprecherin

„Im Kern des Prozesses steht ein handverlesenes Entwicklungsteam, das sich durch Expertise, Querdenken, Visionen und den Blick über den Tellerrand auszeichnet und die Besonderheit und Vielfalt der Region repräsentiert. Die Herausforderung besteht dabei darin, möglichst alle Bevölkerungsgruppen, Lebens- und Gesellschaftsbereiche, Landesteile und Professionen abzubilden“, erläutert VP-Wirtschaftssprecherin Monika Vonier. Diese Gruppe von ca. 30 Personen wird im ersten Halbjahr 2018 in sechs ganztägigen Workshops Markenkern, -strategie und -positionierung entwickeln. 
Ein erfolgreicher Markenentwicklungsprozess bedarf einer breiten und umfassenden Beteiligung. Neben dem Projektteam, das durch seine Teilnahme an den Workshops einen wichtigen Teil der Arbeit übernimmt, wird es während des Prozesses laufend auch zur Einbindung von zahlreichen Institutionen und Privatpersonen kommen. Darüber hinaus sollen alle Vorarlbergerinnen und Vorarlberger die Möglichkeit zur Teilnahme durch verschiedene Formate wie Umfragen, Vorträge, Diskussionsabende, Einreichungen und Foren erhalten.


Umfrage als Workshop-Input
Im Rahmen des nächsten Workshops wird sich das Prozessteam auch mit den ersten Ergebnissen aus der ersten öffentlichen Umfrage auseinandersetzen. Thematisch ist die Umfrage breitgefächert.
Die Teilnahme ist anonym und unter www.marke-vorarlberg.at oder auf der Facebook-Seite www. facebook.com/MarkeVorarlberg möglich. Direkt zur Umfrage geht es unter diesem Link: www.marke-vorarlberg.at/2018/03/16/markenwerte.
Interessierte können sich über den Markenentwicklungsprozess neben der Homepage und dem Facebook-Auftritt auch direkt bei der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) auf dem Laufenden halten.












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