Foto: Studio Fasching

WKV-Präsident Metzler: „Jetzt braucht es rasche und unbürokratische Hilfe“

Die von der Bundesregierung angekündigten Corona-Schutzmaßnahmen sind für die heimische Wirtschaft sehr schmerzhaft. Um die Liquidität der Betriebe zu sichern und damit hunderttausende Arbeitsplätze zu erhalten, braucht es jetzt rasche und unbürokratische Hilfe.

„Es geht in der jetzigen Situation um Gerechtigkeit und Fairness für alle Betriebe – für jene, die offen haben, und für jene, die schließen müssen. Auch indirekt Betroffene wie z.B. Zulieferbetriebe, Veranstalter oder auch der Großhandel, der die nun geschlossene Gastronomie beliefert, brauchen rasch finanzielle Unterstützung. Weniger Kundenfrequenz bedeutet weniger Umsatz“, erklärt WKV-Präsident Hans Peter Metzler. „Wir fordern eine rasche und unbürokratische Entschädigung der Betriebe. Es ist zu begrüßen, dass die Bundesregierung für die von den neuen behördlichen Maßnahmen betroffenen Unternehmen einen bis zu 80%igen Ersatz des Umsatzes in Aussicht gestellt hat. Ebenso dringend erforderlich ist, dass jetzt endlich unverzüglich der Fixkostenzuschuss in der Phase 2 für alle wirtschaftlich von der Krise betroffenen Unternehmen zur Verfügung steht."

Die Corona-Kurzarbeit habe schon bisher wesentlich dazu beigetragen, Beschäftigung und Kaufkraft zu sichern. Die neuen Einschränkungen erfordern jedoch einige Anpassungen.

„In intensiven Verhandlungen haben wir gemeinsam mit den Sozialpartnern erreicht, dass das Modell der Corona-Kurzarbeit in dieser neuen Situation für die besonders betroffenen Branchen treffsicher adaptiert wird. Die heute auf den Weg gebrachten Adaptierungen bei der Kurzarbeit sind ein wichtiger Schritt, um Betriebe und Arbeitsplätze abzusichern. Zusätzlich braucht es jetzt rasch finanzielle Kompensation für die Betriebe, die unverschuldet in diese schwierige Lage gekommen sind“, betont der WKV-Präsident abschließend.



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