Jobgipfel: "Maßnahmen im Sinne Vorarlbergs"
LSth. Rüdisser begrüßt Ergebnisse

Als einen „wichtigen Schritt zur weiteren Verbesserung der Rahmenbedingungen“ bezeichnet Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser das Ergebnis des Jobgipfels: „Damit wird einigen langjährigen Forderungen Vorarlbergs entsprochen“. Rüdisser betont in diesem Zusammenhang, dass einige Maßnahmen in Vorarlberg bereits praktiziert werden, beispielsweise eine Imagekampagne zur Aufwertung der Lehre oder die Anwerbung von Fachkräften aus dem EU-Raum.

Als langjährige Forderungen des Landes nennt Rüdisser die Regionalisierung der Mangelberufsliste. Auch andere Punkte bringen weiter Bewegung und Sicherheit in den Arbeitsmarkt, beispielsweise die Änderung der Zumutbarkeitsbestimmung oder die angestrebte Beschleunigung von Verfahren, so der Landesstatthalter: „Auch die Überarbeitung der Rot-Weiß-Rot-Karte lässt hoffen, dass zukünftig auch international Fachkräfte gewonnen werden können, wenn der Bedarf sonst nicht gedeckt werden kann“.

Vorarlberg als Vorzeigeland der Lehre begrüßt jede Initiative zur Imageverbesserung, betont Rüdisser: „Die Lehre bietet eine fundierte Ausbildung sowie hervorragende Karrierechancen und ist somit ein sehr attraktiver Ausbildungsweg für die Fachkräfte von morgen. Die Demographie sowie die erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung führen dazu, dass trotz der hohen Lehrlingsquote derzeit ein Überhang an offenen Lehrstellen besteht.“

Als Wermutstropfen sieht Rüdisser vor diesem Hintergrund die Ankündigung der Bundesregierung, dass in Ausbildung befindliche  Lehrlinge bei negativem Asylbescheid vor Abschluss der Lehre abgeschoben werden sollen. „Wir reden hier von einer Handvoll Personen, die in Vorarlberg niemandem einen Ausbildungsplatz wegnehmen, sich integrieren, arbeiten sowie lernen wollen. Auch nach der Rückkehr ins Heimatland ist eine abgeschlossene Ausbildung von großer Bedeutung für die weitere Existenz“, so Rüdisser. „Eine in Österreich abgeschlossene Lehre wäre wohl die effizienteste Entwicklungshilfe“, schließt Rüdisser.

Den vollständigen Text dazu finden Sie auch unter http://presse.cnv.at/land/dist/vlk-57559.html



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