Beim Energiestammtisch (v.r.): Klaus Kiessler, Klaus Percig, Expertin Susanne Formanek und Gerhard Wannenmacher. Foto: www.mvp.at

Energiestammtisch des WB Mödling

In Zeiten des Klimawandels wird Bauwerks-Begrünung für Städte immer wichtiger - das war das Fazit beim Expertenvortrag im Mautwirtshaus.

Beim ersten Energie- und Innovationen-Stammtisch nach der Winterpause berichtete als Expertin Susanne Formanek (www.gruenstattgrau.at) vom Verband für Bauwerksbegrünung über die vielen Möglichkeiten, Dächer und auch Fassaden zu begrünen. Dies ermöglicht nicht nur die Bildung von Wohlfühloasen, sondern trägt auch zur lokalen Klimaanpassung bei.

Bauwerksbegrünungen reduzieren die Temperatur, tragen zur Schadstoffentlastung und zum Regenwassermanagement bei. Sie erhalten zudem die Artenvielfalt. Laut Messungen sind die Oberflächentemperaturen bis zu 15 Grad und die Umgebungstemperatur 2 bis 3 Grad niedriger. Dies trägt wesentlich dazu bei, dass sich die Städte nicht ganz so stark aufheizen.

Immer häufiger kann mit dem Einsatz einer Bauwerksbegrünung auch auf den Einsatz einer Klimaanlage verzichtet und damit Energie eingespart werden. Technisch sind die Systeme ausgereift. Sie warten nur auf ihren großflächigen Einsatz.  

Auch die Stadt Mödling hat diesen Trend längst erkannt und bietet bereits ab heuer im Rahmen des Blumenschmuckwettbewerbes eine neue Kategorie. Forststadtrat DI Dr. Leopold Lindebner hob die Kategorie „urban green“ aus der Taufe, die Fassadenbegrünung als eigene Kategorie wertet! 



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