Beim Neujahrsempfang des Wirtschaftsbundes Gmünd (v.l.): Doris Schreiber, Karin Weißenböck, Jochen Flicker, Harald Servus, Peter Weißenböck, Sonja Zwazl, Wolfgang Ecker und Johannes Schedlbauer. Foto: Robert Lindtner

Neujahrsempfang des Wirtschaftsbundes Gmünd

Rund 200 Gäste aus Politik und Wirtschaft sind der Einladung des Wirtschaftsbundes Gmünd gefolgt und nutzten die Gelegenheit sich über aktuelle Themen aus Wirtschaft und Politik auszutauschen.

Der Neujahrsempfang in der Wirtschaftskammer Gmünd dient den Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem Bezirk alljährlich als Treffpunkt zum Jahresbeginn. Hier bietet sich eine gute Gelegenheit die aktuellen Herausforderungen für die Wirtschaft und die Wünsche an die Politik zu besprechen. „Unsere Unternehmen sind bodenständig und innovativ zugleich. Wir müssen die Anstrengungen zur Regionalisierung unserer Wirtschaft weiter vertiefen und die Chancen nutzen, die uns die Digitalisierung hier bietet“, so der Gmünder Wirtschaftsbund Bezirksgruppen-Obmann Peter Weißenböck.

Wirtschaftsbund Landesgruppen-Obmann Wolfgang Ecker gab einen Ausblick auf die Schwerpunkte des WBNÖ für die kommenden Monate: „Unsere heimischen Betriebe sind der Wirtschaftsmotor Niederösterreichs. Das wollen wir als Wirtschaftsbund NÖ im Miteinander von Arbeitgebern und Arbeitnehmern auch für die Zukunft sichern. Dazu brauchen die Unternehmen aber die notwendigen Spielräume. Wir fordern daher eine Steuerentlastung, Bürokratieabbau sowie rasche Maßnahmen für mehr Facharbeitskräfte und einen fairen Wettbewerb mit ausländischen Firmen, um Jobs und Wertschöpfung nachhaltig abzusichern“, so Wolfgang Ecker.

„Unternehmertum ist eine Sache von Ideen, von Herzblut und von Risikobereitschaft. Setzen wir gemeinsam alles dran, dass sich dieses Unternehmertum in Niederösterreich weiter entfalten kann“, so WKNÖ Präsidentin Sonja Zwazl. Die Ehrenobfrau des Wirtschaftsbundes NÖ hielt zudem eine kurze Rückschau auf die Erfolge im vergangenen Jahr. Von der Arbeitszeitflexibilisierung zur Gleichstellung des Meisters mit dem akademischen Bachelor im Nationalen Qualifikationsrahmen, von der höheren Forschungsprämie über den Standortanwalt, der im UVP-Verfahren für Chancengleichheit sorgen soll, bis zum im Verwaltungsstrafrecht verankerten Grundsatz „Beraten statt Strafen“ sei im Jahr 2018 einiges gelungen, betont Zwazl.

Mit dabei waren außerdem Landesgruppen-Obmann Stv. und Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft NÖ Jochen Flicker, Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus, die Gesundheitsmanagerin und Fachgruppen-Obfrau der Gesundheitsbetriebe NÖ Karin Weißenböck, die Bezirksvorsitzende von Frau in der Wirtschaft Doris Schreiber und der Direktor der Wirtschaftskammer NÖ Johannes Schedlbauer.

Im Rahmen des Neujahrsempfangs wurde außerdem der Bezirksvorsitzende der Wirtschaftsbund Silberlöwen Herwig Eigenschink verabschiedet. Nach über 12 Jahren an der Spitze der Gmünder Gewerbepensionisten hat er dieses Amt nun zurückgelegt. Für seinen langjährigen, aktiven Einsatz für den Wirtschaftsbund sprach ihm Landesgruppen-Obmann Wolfgang Ecker gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern des Bezirkes seinen besonderen Dank und Anerkennung aus.



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