Zwazl kontert AK: Hohe Moral der NÖ Unternehmen

NÖ Unternehmen zahlen 15 Milliarden Euro im Jahr – AK-Kritik betrifft 0,3 Prozent dieser Summe.

Umgang der niederösterreichischen Unternehmen mit ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist hervorragend. Niederösterreich liegt Studien zufolge bei der Zufriedenheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich an der Spitze“, reagiert Sonja Zwazl, Wirtschaftsbund-Landesgruppen-Obfrau (WBNÖ) und Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), auf die heutige Präsentation der Halbjahresbilanz der Rechtsberatung der AK Niederösterreich.

Wie Zwazl betont, zahlen Niederösterreichs Unternehmerinnen und Unternehmer satte 15 Milliarden Euro im Jahr an Löhnen und Gehältern. „Wenn die niederösterreichische AK nun daher davon spricht, dass sie im ersten Halbjahr 24 Millionen erstritten hat, bewegt sie sich damit tatsächlich in einem Bereich von 0,3 Prozent der gezahlten Löhne und Gehälter“, so Zwazl. „Der Vergleich macht deutlich, dass die Zahlungsmoral und das Verantwortungsbewusstsein der niederösterreichischen Unternehmen extrem hoch ist.“

Außerdem stecken in der Statistik der AK auch Insolvenzzahlungen und zahlreiche Fälle, bei denen aufgrund der immer komplizierteren Gehaltsbestimmungen erst vor Gericht ausjudiziert werden musste, was rechtlich richtig ist, weil unterschiedliche Rechtsauslegungen möglich waren. „Das Miteinander in unseren Betrieben ist von Wertschätzung und Verantwortungsbewusstsein geprägt.“

Auch den niederösterreichischen Unternehmen wurden durch den Rechtsschutz der WKNÖ in Arbeitsgerichtsverfahren unberechtigte Forderungen im Millionenbereich erspart.



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