Steuerliche Entlastung
als Schritt in die richtige Richtung

Landesgruppen-Obmann Wolfgang Ecker und WB-Direktor Harald Servus begrüßen die Beschlüsse im Nationalrat: „Das wirtschaftliche Klima kühlt ab. Wir brauchen weitere Entlastungen für alle Unternehmen und investitionsfördernde Maßnahmen. Die Arbeit für einen starken Wirtschaftsstandort muss fortgesetzt werden.“

Wirtschaftsbund NÖ Landesgruppen-Obmann Wolfgang Ecker begrüßt die aktuell im Nationalrat für die Wirtschaft beschlossenen Maßnahmen: „Die aktuellen Beschlüsse sind ein Schritt in die richtige Richtung, um den Wirtschaftsstandort weiter zu stärken. Gerade in einer Zeit, wo die Konjunktur zu schwächeln beginnt, ist es wichtig, den begonnenen Weg der Entlastung fortzusetzen.“ 

Geringwertige Wirtschaftsgüter erhöht

Mit der Erhöhung der Wertgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter von 400 Euro auf 800 Euro können die häufigsten Gebrauchsgegenstände wie z.B. Drucker, kleine Werkzeuge und Smartphones wieder direkt abgeschrieben werden. „Das spart Bürokratie und setzt Anreize für Investitionen. Im nächsten Schritt ist eine weitere Anhebung der Wertgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter auf 1.200 EUR notwendig“, so Ecker. 

Bürokratie eingespart - SV-Beiträge gesenkt

Mit den Nationalratsbeschlüssen wurde weiters die Pauschalierung von Kleinunternehmern und die Kleinunternehmergrenze bei der Umsatzsteuer von 30.000 Euro auf 35.000 Euro erhöht. Als weitere notwendige Entlastung werden die Krankenversicherungsbeiträge für alle Selbständigen um 0,85 Prozentpunkte gesenkt. Damit wird eine Gleichbehandlung mit Arbeitnehmern und Pensionisten erreicht, denen Sozialversicherungsbeiträge erstattet werden.

Schwächelnde Konjunktur erfordert weitere Schritte

Dass die nunmehr beschlossenen Maßnahmen nur erste Schritte sein können, unterstreicht Landesgruppen-Obmann Wolfgang Ecker: „Aktuelle Prognosen gehen von einer allgemeinen Abkühlung des wirtschaftlichen Klimas aus. Der unklare Ausgang des Brexits, die schwierigere deutsche Wirtschaftslage und weltweite Handelskonflikte machen es umso wichtiger, den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken“.

„Von einer neuen Regierung wünschen wir uns weitere Steuermaßnahmen, wie etwa die Erhöhung des Gewinnfreibetrags, sowie die Senkung der Körperschaftssteuer und der Einkommenssteuer-Sätze“, so Wirtschaftsbund NÖ-Direktor Harald Servus. „Als Impuls für die Konjunktur fordern wir Investitionsfreibeträge. Auch die Lohnnebenkosten müssen gesenkt werden. Deshalb glauben wir, dass es nicht klug wäre, eine etwaige Pflegeversicherung auch über die Lohnnebenkosten zu finanzieren“, betont Servus.



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