Landesobmann Wolfgang Ecker und Direktor Harald Servus vom Wirtschaftsbund Niederösterreich begrüßen die vorgezogene Steuerreform und den Vorzug von Investitionen. Foto: WBNÖ/Antal

Landesobmann Ecker und Direktor Servus fordern „Kickstart für Konjunkturmotor“

Der Wirtschaftsbund Niederösterreich begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, Steuern früher zu senken und Investitionen der öffentlichen Hand vorzuziehen. „Ohne starke Anreize kehren Kaufkraft und Investitionsfreude nur verhalten zurück“, betonen Landesobmann Wolfgang Ecker und Direktor Harald Servus und drängen auf eine rasche Umsetzung.

„Die erste Bilanz der am 14. April wiederöffneten Geschäfte fiel mit mehr als 50 Prozent Umsatzrückgang sehr ernüchternd aus. Mit einer vorgezogenen Entlastung würde die Kaufkraft immens gestärkt werden. Gemeinsam mit vorgezogenen Investitionen sollte die Konjunktur so wieder Fahrt aufnehmen können. Das geht aber nur, wenn das auch rasch umgesetzt wird“, betont WBNÖ-Landesobmann Wolfgang Ecker. „Bei der Vorbereitung der Maßnahmen bringen wir gerne unsere Vorschläge und Ideen aus der Wirtschaft ein, die wir für unseren Wirtschaftsbund NÖ Fahrplan 2025 erarbeitet haben.“

Die Ankündigung der Bundesregierung, Lohn- und Einkommenssteuertarif zu senken, begrüßt auch WBNÖ-Direktor Harald Servus: „Mit der Reduktion der Lohn- und Einkommensteuer werden essentielle Kaufkraft-Impulse für unseren heimischen Wirtschaftsstandort geschaffen. Es ist ein richtiger Schritt, um das Hochfahren der Wirtschaft zu unterstützen“, so Servus. „Die Wirtschaft braucht jetzt rasch Initiativen der Bundesregierung, die den Standort stärken und die Unternehmen entlasten. Aber auch auf Landesebene werden noch ergänzende Maßnahmen notwendig sein, damit uns unsere Betriebe und deren Arbeitsplätze erhalten bleiben.“

Ursprünglich wurde im Regierungsfahrplan festgelegt, die Stufen des Einkommenssteuertarifes ab 2021 schrittweise zu senken. Für nächstes Jahr war die Tarifstufen-Reduktion von 25% auf 20% geplant. In den darauffolgenden Jahren hätten weitere Senkungen der Tarifstufen von 35 % auf 30 % und von 42 % auf 40 % kommen sollen. In einer Pressekonferenz hatten Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler angekündigt, Steuerentlastungen und Investitionen in Umweltschutz und Regionalisierung vorzuziehen.

„Wir haben gesehen, dass ohne zusätzliche Anreize der Konsum nur verhalten zurückkehrt. Deshalb braucht es diesen Kickstart für unseren Konjunkturmotor, den jetzt die Bundesregierung angekündigt hat. Die geplante Reduktion des Einkommenssteuertarifs umzusetzen, brächte eine deutliche Entlastung“, sind sich Landesobmann Wolfgang Ecker und Direktor Harald Servus einig.



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