NÖ Wirtschaftsbund Landesobmann Wolfgang Ecker und Direktor Harald Servus begrüßen den finan-ziellen Spielraum, den die Unternehmen durch die Umsatzsteuersenkung erhalten. Fotocredit: WBNÖ/Lechner

Umsatzsteuersenkung gibt den Betrieben mehr finanziellen Spielraum

„Die zusätzliche Spanne hilft den Unternehmen ihre Liquidität zu erhalten und höhere Kosten bei geringerem Umsatz zu decken“, sagt Wirtschaftsbund NÖ Obmann Wolfgang Ecker.

„Die massiven Umsatzeinbußen in den letzten Monaten haben die Reserven bei den Betrieben in vielen Branchen schmelzen lassen“, verweist Wirtschaftsbund Niederösterreich Landesobmann und WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker auf die angespannte Situation in einigen Branchen. „Mit der Senkung der Umsatzsteuer auf 5 % wird den besonders hart betroffenen Bereichen unserer Wirtschaft wieder mehr finanzieller Spielraum gegeben, damit sie besser durch diese Krise kommen können.“ begrüßt Ecker die im Nationalrat beschlossene Senkung der Umsatzsteuersätze für einzelne Branchen.

Neben der bereits länger angekündigten Senkung der Umsatzsteuer für die Gastronomie konnten in den Verhandlungen auch noch die Gastrobereiche im Lebensmittelgewerbe mitaufgenommen werden. „Bäcker, Fleischer und Konditoren haben oft neben dem Verkauf ihrer Produkte auch Angebote im Bereich der Gastronomie. Diese Nebengewerbe sind ein wichtiges Standbein für die Betriebe“, erklärt NÖ Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus. Bei einer Senkung der USt-Sätze nur für die Gastronomie wären diese Betriebe jedoch leer ausgegangen und hätten Nachteile im Wettbewerb hinnehmen müssen. „Es war ein wichtiger Verhandlungserfolg, dass diese Branchen auch von der Steuersenkung umfasst werden“, sagt Servus. „Die Melange oder das Krügerl muss steuerlich gleichbehandelt werden, egal ob diese beim Wirt oder beim Bäcker ums Eck ausgeschenkt werden.“

Ein weiterer Erfolg konnte für die Betriebe in der Hotellerie und Freizeitwirtschaft erzielt werden. Die Umsatzsteuersenkung wird neben der Gastronomie auch für Beherbergungsbetriebe sowie für Kinos, Museen, Musikveranstalter und weitere Freizeitanbieter gelten. „Ab 1. Juli werden damit die Produkte und Leistungen in jenen Branchen steuerlich entlastet, die besonders hart von den Corona-Schutzmaßnahmen getroffen wurden“, erklärt Direktor Servus den Zweck der Maßnahme.

„Die Umsatzsteuersenkung verschafft den Betrieben höhere Ertragsspannen. Ein wichtiger Schritt, denn die Coronakrise hat zu höheren Ausgaben bei weniger Umsatz geführt“,  begrüßen Ecker und Servus die Maßnahmen. „Der zusätzliche finanzielle Spielraum erleichtert den Unternehmerinnen und Unternehmern Liquidität aufrecht zu erhalten und die Krise gut zu überwinden.“ 



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