VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner und WBNÖ Spitzenfunktionär LAbg. Christoph Kaufmann präsentierten Wissenschafts- und Forschungsschwerpunkte in NÖ (Foto: VPNÖ)

Wirtschaftsfaktor „Wissenschaft & Forschung“

Mit rund 100 Mio. Euro investiert Niederösterreich 20 Mal so viel wie vor 25 Jahren in Wissenschaft und Forschung.

„Innerhalb von sechs Jahren sind die Forschungsausgaben des Landes NÖ um 25 % gestiegen – rund 100 Mio. Euro werden heuer in Wissenschaft und Forschung investiert – der zweithöchste Wert Österreichs und mehr als 20 Mal so viel wie vor gut 25 Jahren. Bis 2026 werden es sogar 800 Mio. Euro sein, die wir investieren. Dadurch werden wiederrum 11.500 Arbeitsplätze gesichert bzw. geschaffen. Die Hochschulen sind auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, denn dadurch entstehen über 180 Mio. Euro an Wertschöpfung in Niederösterreich. In erster Linie sind sie aber Innovationsmotoren in den Regionen und Anziehungspunkt für hochqualifizierte Fachkräfte aus allen Bereichen“, so VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner und Wissenschafts- und Forschungssprecher LAbg. Christoph Kaufmann.  

Hochschulstrategie bringt Ausbau der Studienplätze
An den Fachhochschulen gibt es seit Herbst 150 neue Studienplätze in den Schwerpunkten Digitalisierung & MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik), Gesundheit/Medizin/klinische Forschung und Biotechnologie/Ökologie/Agrarwesen. Im Vollausbau sind 450 Studienplätze geplant. 

Technopolprogramm bringt 70 Betriebsansiedelungen und 900 neue Arbeitsplätze 
Seit dem Start des Technopolprogrammes vor 15 Jahren gab es 70 Betriebsansiedelungen, die 900 neue Arbeitsplätze im High-Tech-Bereich schufen. An den Technopolstandorten Wieselburg, Tulln, Krems und Wiener Neustadt arbeiten rund 1.500 Forscherinnen und Forscher und über 3.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Niederösterreich ist das Land mit den zweitmeisten Patenterteilungen in Österreich. 

IST-Austria – 10 Jahre Erfolgsgeschichte
„Mit dem IST sind wir im wahrsten Sinne des Wortes auf einem ausgezeichneten Weg. Bisher wurden 38 ERC Grants an das IST Austria vergeben. Das sind Förderungen und Auszeichnungen des Europäischen Forschungsrats für etablierte Spitzenforschung“, so der Abgeordnete Kaufmann.  

Aktuell arbeiten hier 50 Professorinnen und Professoren, über 360 Forscherinnen und Forscher und insgesamt 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 50 Ländern. Eine Leistungsvereinbarung Niederösterreichs mit dem Bund stellt bis 2020 Budgetmittel in der Höhe von 219 Mio. Euro für das IST sicher. Langfristig sollen die Forschungsgruppen vor Ort bis 2026 verdoppelt werden.



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