WBNÖ: Aus für Handwerkerbonus verhindern

„NÖ Handwerkerbonus“ soll auf Landesebene für Impulse in den kalten Monaten sorgen. 

„Der Handwerkerbonus hat sich als Impulsgeber für die österreichische Wirtschaft erwiesen. Die Förderung stärkte nicht nur die Inlandskonjunktur sondern, war maßgeblich dafür verantwortlich, dass Schwarzarbeit eingedämmt und befugte Unternehmen mit Arbeiten beauftragt wurden“, bilanziert NÖ Sparten-Obmann Gewerbe und Handwerk Wolfgang Ecker. Diese Förderung wurde heuer beendet.

„Um Unternehmen und Arbeitsplätze auch künftig vor unfairer Konkurrenz bestmöglich zu schützen und Antrieb für die Beschäftigung zu schaffen, muss der Handwerkerbonus auch 2018 verlängert werden“, fordern der NÖ Wirtschaftsbund und NÖ Wirtschaftsverband gemeinsam. Gefördert wurden bislang 20 Prozent der Kosten für Arbeitsleistungen und Fahrtkosten in Höhe von max. 3000 Euro. Die maximale Förderung pro Person und Jahr betrug daher 600 Euro. Im selben Ausmaß soll der Handwerkerbonus auf Bundesebene fortgesetzt werden. 

Zugleich stellt der Wirtschaftsbund die Forderung, zusätzlich auf Landesebene einen „NÖ Handwerkerbonus“ einzuführen, den Privatpersonen für die Sanierung ihres Hauses oder ihrer Eigentumswohnung erhalten, wenn sie im ersten Quartal des Jahres die Leistung von befugten Handwerkern in Anspruch nehmen. „Bewährt hat sich diese Förderung auf Landesebene in den Wintermonaten etwa im Burgenland, wo bereits positive Effekte auf dem Arbeitsmarkt spürbar sind“, veranschaulicht Ecker. 


Fordern Handwerkerbonus für Niederösterreich: NÖ Sparten-Obmann Gewerbe und Handwerk Wolfgang Ecker, Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl und Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus. Foto: Lechner.



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