Handwerkerbonus bringt Zuschuss von 20 Prozent

Seit 1. Jänner 2018: Zusätzliche Aufträge und Beschäftigung in den Wintermonaten.

„Niederösterreichs Wirtschaftsmotor läuft auf Hochtouren, das Wirtschaftswachstum ist mit zuletzt 2,9 Prozent und einer Prognose für 2018 von 3,3 Prozent sehr erfreulich“, blickt Niederösterreichs Wirtschaftsbund-Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl zuversichtlich ins neue Jahr. Allerdings profitieren nicht alle gleichermaßen vom Wachstum. Ein zusätzlicher Schub ist da höchst willkommen – ein Schub, wie etwa der neue NÖ Handwerkerbonus. Verschiedene Sanierungs-, Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten in den eigenen vier Wänden werden damit seit Jahresanfang mit einem Zuschuss von 20 Prozent der Kosten für Arbeit und Anfahrt unterstützt. Die maximale Förderung beträgt 600 Euro. Insgesamt 3,5 Millionen Euro, finanziert von Land und Wirtschaftskammer Niederösterreich, stehen dafür zur Verfügung.  

Gerade Handwerksbetriebe haben damit in der traditionell auftragsärmeren Winterzeit die Chance auf Aufträge, die sie sonst jetzt nicht bekommen würden. „Und der Handwerkerbonus wirkt: Nur ein paar Tage nach dem Inkrafttreten am 1. Jänner hat mich bereits ein Tischler angesprochen, dass ihm der NÖ Handwerkerbonus schon drei Aufträge gebracht hat“, freut sich Zwazl. Insgesamt können rund 14.000 niederösterreichische Unternehmen durch neue Aufträge vom Handwerkerbonus profitieren – und mit ihnen ihre Kundinnen und Kunden, die sich ein Fünftel der Kosten sparen.

Erst im November hatte – nach dem Auslaufen des Handwerkerbonus auf Bundesebene - das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Niederösterreich einen Handwerkerbonus auf Landesebene gefordert. Nicht einmal zwei Monate später ist der NÖ Handwerkerbonus jetzt bereits Realität. Zwazl: „Mein b

esonderer Dank gilt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die dieses Anliegen der Wirtschaft so rasch aufgegriffen und mit uns umgesetzt hat.“

Besonders zufrieden ist die NÖ Wirtschaftsbund-Chefin, dass der Bonus nur zum Tragen kommt, wenn ein Unternehmen mit Sitz in Niederösterreich beauftragt wird. „Wir stärken damit also die Auftragslage unserer niederösterreichischen Unternehmen, sichern zugleich Arbeitsplätze, bekämpfen Pfusch und ersparen den Auftraggeberinnen und –gebern Geld“, so Zwazl. „Der NÖ Handwerkerbonus ist also rundum ein Erfolgsmodell.“

Bis zu 600 Euro pro Jahr an Förderung lukrieren: WKNÖ-Präsidentin und NÖ Wirtschaftsbund-Chefin Sonja Zwazl und Landesrat Karl Wilfing bei der Präsentation des NÖ Handwerkerbonus.



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