Gefordert - Erreicht! WKNÖ Vizepräsident Christian Moser, WBNÖ Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl und WBNÖ Direktor Harald Servus nach dem Wirtschaftsparlament 2017

Flexiblere Regeln bei der Arbeitszeit werden die Arbeit in den Betrieben erleichtern

Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl: „Die Regelung der flexiblen Arbeitszeiten holt die Betriebe aus der rechtlichen Verbotszone.“ 

Der Wirtschaftsbund Niederösterreich begrüßt die Verabschiedung der Reform des Arbeitszeitgesetzes im Nationalrat. Damit kommen langjährige Forderungen der Wirtschaft zur Flexibilisierung der Arbeitszeitregelungen zur Umsetzung. Die Landesgruppen-Obfrau des Wirtschafsbundes Niederösterreich Sonja Zwazl beurteilt die Reform als richtigen Schritt im Interesse der Beteiligten: „In unseren Betrieben gibt es ein konstruktives Miteinander, wenn es einen gelegentlichen Mehraufwand an Arbeitszeit gibt, weil ein Auftrag fertig zu machen ist oder eine Maschine repariert werden muss.“

 

Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl sieht diese Reform als zeitgemäße Anpassung der gesetzlichen Regelungen an die moderne Arbeitsweise in den Betrieben: „In der heutigen Arbeitswelt bringen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit viel Eigenverantwortung in den Unternehmen ein und bringen in der Regel Verständnis dafür auf, wenn kurzfristige Auftragsspitzen abgearbeitet werden müssen“, so Zwazl zur Praxis in den Betrieben. „Dass dabei auf die Bedürfnisse der Beschäftigten geachtet wird, liegt im eigenen Interesse der Unternehmerinnen und Unternehmer selbst, denn zufriedene und motivierte Mitarbeiter sind heute der wichtigste Erfolgsfaktor für die Betriebe.“

 

Die Obfrau des Wirtschaftsbundes NÖ bekennt sich weiter zur Sozialpartnerschaft: “In der Wirtschaft sitzen alle in einem Boot. Wir dürfen uns daher auch nicht auseinander dividieren lassen. In Niederösterreich legen wir weiter Wert auf den konstruktiven Interessenausgleich zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite. Die Sozialpartnerschaft ist und bleibt gelebte Praxis in Niederösterreich“, so Zwazl.

 

Auch Wirtschaftsbund Direktor Harald Servus sieht mit der Reform einen langjährigen Wunsch der Wirtschaft erfüllt: „Als Wirtschaftsbund Niederösterreich setzen wir uns schon sehr lange und intensiv für diese Veränderungen im Arbeitszeitrecht ein. Seit dem Jahr 2016 versuchen wir auch in der breiten Bevölkerung Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen, wie etwa durch unsere Kampagne unter dem Titel „Zeit wird’s“. Außerdem haben unsere Vertreter im niederösterreichischen Wirtschaftsparlament 2017 und vor kurzem auch im NÖ Landtag Resolutionen an die Entscheidungsträger im Bund eingebracht, um diese zur Umsetzung der Arbeitszeitflexibilisierung aufzufordern“, so Direktor Servus zu den zahlreichen Anstrengungen des Wirtschaftsbundes für flexiblere Arbeitszeiten. „Wir freuen uns daher, dass die Regierungsparteien auf Bundesebene dieses Thema aufgegriffen und umgesetzt haben.“ 



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