Zwazl zu „Tag der Arbeitgeber“ in NÖ:
„Keine Arbeit ohne Unternehmen!“

NÖ Unternehmen zahlen jährlich 15 Milliarden Euro an Gehältern aus
und leisten 10 Milliarden Euro an Steuern.

Um die Wertschätzung gegenüber dem Unternehmertum zu heben, wurde erstmals vor drei Jahren am 30. April der „Tag der Arbeitgeber“ ausgerufen. Die Wirtschaftskammer und der Wirtschaftsbund zeigen damit auf, dass den Leistungen der Beschäftigten mindestens ebenso wichtige Leistungen der Unternehmen gegenüberstehen.

„Ohne Arbeitgeber wäre der Tag der Arbeit nicht denkbar. Ohne unsere Unternehmerinnen und Unternehmer gäbe es keine Arbeit! Diese schaffen das, was für viele allzu selbstverständlich scheint: Nämlich Beschäftigung, Einkommen und damit Wohlstand und Wachstum“, so Sonja Zwazl. Sie hält fest, dass der „Tag der Arbeitgeber“ keine Gegenveranstaltung zum 1. Mai ist. Es geht darum, aufzuzeigen, dass Wohlstand und Beschäftigung nur in einem gesunden Miteinander von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu erzielen ist.

Unternehmen leisten ein Drittel des NÖ Bruttolandesprodukts
Die Sozialbilanz der NÖ Arbeitgeber kann sich sehen lassen: Rund 15 Milliarden Euro wurden 2014 von den niederösterreichischen Betrieben an Löhnen und Gehältern gezahlt – fast ein Drittel des NÖ Bruttolandesproduktes. Dazu kommen enorme Beträge zur Absicherung unserer sozialen Netze. Zwazl: „Wir dürfen nicht vergessen, dass sich die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerzahlungen bei den Sozialbeiträgen nicht gleich aufteilen: 60 Prozent macht der Arbeitgeberanteil aus. Dazu kommt, dass die Arbeitgeber ihre Beiträge und die der Arbeitnehmer berechnen und weiterleiten müssen. In Summe sind das 13 verschiedene Posten an verschiedene Körperschaften. Die Betriebe erbringen hier kostenlose Arbeit für den Staat, haften dafür und werden kontrolliert.“

Fünf Milliarden Euro an Sozialbeiträgen pro Jahr
Mehr als fünf Milliarden Euro jährlich machen die Sozialbeiträge der Unternehmen aus, die zur Absicherung unserer sozialen Netze dienen. Der Arztbesuch, die Operation im Krankenhaus, die monatliche Pensionszahlung an hunderttausende Pensionisten, die Überweisung des Arbeitslosengeldes, die Schülerfreifahrt, die Behandlung im Unfallkrankenhaus, das Arbeitslosengeld, der Umschulungskurs beim AMS – all diese Sozialleistungen wären ohne die Sozialbeiträge der Unternehmen nicht finanzierbar.
„Angesichts dieser Leistungen ist eine immer wieder anzutreffende unternehmerfeindliche Grundstimmung, Gift für Wachstum und Wohlstand. Damit kommen wir nicht weiter. Stattdessen müssen wir alles tun, damit die Unternehmer möglichst ungehindert etwas ,unternehmen‘ können“, so die Landesgruppen-Obfrau.

Studie über Breitbandausbau in Amstetten und Scheibbs
Bei einer Pressekonferenz wurde eine Studie über Breitbandausbau in Amstetten und Scheibbs präsentiert. In den Bezirken Amstetten und Scheibbs forderten nämlich Unternehmerinnen und Unternehmer einen Ausbau des Glasfasernetzes. Die WKNÖ führte daher gemeinsam mit der FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg eine großangelegte Bedarfserhebung unter den Unternehmen durch. „Fast 95 Prozent fordern den Ausbau des Glasfaserbreitbands. Und fast 90 Prozent wollen einen schnellen Anschluss innerhalb der nächsten drei Jahre“, sagt Sonja Zwazl.

LEISTUNGEN DER NÖ UNTERNEHMEN 2014



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