Zwazl will Schulklassen verstärkt in den Bundesrat bringen

Bundesrats-Entschließung für mehr Berufsorientierung an den Schulen.

Für Bundesratspräsidentin und Wirtschaftsbund-Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl soll die Länderkammer verstärkt Schulklassen ansprechen und aktiv zu Sitzungen des Bundesrats einladen, etwa im Rahmen der Politischen Bildung an den einzelnen Schulen. „Demokratie verlangt ständige Arbeit. Dazu gehört insbesondere auch unsere Jugend für diese Demokratie zu begeistern und sie dafür zu gewinnen, sich politisch zu engagieren. Das ist langfristig der beste Schlüssel gegen Politikverdrossenheit“, so Zwazl in ihrer Bilanzrede zur Bundesratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2015.

Rederecht für EU-Parlamentarier ist „Wegmarke für Europa“
„Der Bundesrat habe heuer zentrale Wegmarken für die Demokratie, Europa und unsere Jugend gesetzt“, so Zwazl. So sei etwa das lange diskutierte Rederecht für die österreichischen EU-Abgeordneten umgesetzt worden. „Damit haben wir einen Durchbruch für das ganze Parlament geschafft – trotz diverser Widerstände“, so Zwazl.

Jugendliche bei Berufswahl besser begleiten
Im Bereich der Jugend strich die Bundesrats-Präsidentin die Enquete zur Re-Integration sogenannten NEETs, junger Menschen, die völlig aus unseren Ausbildungs- und Berufsschienen verschwunden sind, sowie die gemeinsam mit dem NÖ Landtag durchgeführte Zukunftskonferenz hervor, bei der Strategien entwickelt wurden, wie Jugendliche bei der Berufs-und Ausbildungswahl besser begleitet werden und ihre Talente besser zur Entfaltung gebracht werden können.

Berufsorientierung als Fixpunkt bei LehrerInnen-Ausbildung
Für Zwazl stehen dabei drei Maßnahmen im Zentrum: „Erstens muss Bildungs- und Berufsorientierung über die gesamte Sekundarstufe ein Fixpunkt im Schulbetrieb sein – und zwar an allen Schultypen, also auch in den AHS. Zweitens sollen in der 3. und 4. Klasse gesetzlich jeweils fünf berufspraktische Tage vorgesehen werden, damit die Jugendlichen die Berufswelt besser kennenlernen können. Und drittens muss Berufsorientierung ein fixer Bestandteil in der Ausbildung aller Pädagoginnen und Pädagogen werden.“



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