Zwazl: „TTIP mit kühlem Kopf und konsequent weiterverhandeln“

Europäische Standards dürfen weder abgeschafft, noch untergraben werden.

„Kühlen Kopf zu bewahren und konsequent weiter zu verhandeln“ – das ist für Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), jetzt die Devise für die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP. „Klar ist, dass ein Verhandlungsergebnis jedenfalls sicherzustellen hat, dass europäische Standards weder abgeschafft, noch untergraben werden und kleine und mittlere Unternehmen vom Abkommen ebenso profitieren müssen wie große.“

Freihandelsabkommen seien natürlich grundsätzlich im Interesse der gesamten Wirtschaft und daher zu begrüßen, betont die WKNÖ-Präsidentin. „Entscheidend dabei ist, dass sich Freihandelspartner auf Augenhöhe begegnen müssen und keiner den anderen über den Tisch ziehen darf.“ Aktuell hat Österreich rund 50 Freihandelsabkommen in Kraft oder in Verhandlung.

Die Bedeutung der USA für die niederösterreichische Wirtschaft zeigt auch ein Blick in die Exportstatistik. Zuletzt wurden Waren mit einem Volumen von rund 840 Millionen Euro von niederösterreichischen Betrieben in die USA exportiert. Die USA waren damit hinter Deutschland, Tschechien, Italien, Ungarn und der Schweiz der sechstwichtigste Exportmarkt für Niederösterreichs Wirtschaft und der zweitwichtigste außerhalb der EU.



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