Zwazl: „Ja“ zu präsentierten Reformplänen für Landesberufsschulen

„Es geht um optimale Qualität der Berufsschulen.“

Ein „Ja“ zu den von Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz heute präsentierten Reformplänen im Bereich der Berufsschulen kommt von Sonja Zwazl, der Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) und Landesgruppen-Obfrau des Wirtschaftsbundes Niederösterreich (WBNÖ). „Die heute präsentierten Maßnahmen tragen den Anforderungen eines modernen Berufsschulwesens ebenso Rechnung wie Anforderungen eines effizienten Einsatzes der finanziellen Mittel und der demografischen Entwicklung“, so Zwazl. „Es geht um eine optimale Qualität der Berufsschulen für unsere Lehrlinge ebenso wie für unsere Ausbildungsbetriebe.“

Konkret sind im Bereich der Landesberufsschulen folgende Änderungen geplant:

• Die LBS Wiener Neustadt wird in Berufsschulen im südlichen Niederösterreich, etwa Theresienfeld, aufgenommen.
• Die Fleischerlehrlinge der Landesberufsschule Hollabrunn werden in ein Fleischkompetenzzentrum in der Landwirtschaftlichen Fachhochschule Hollabrunn überführt, die Friseurlehrlinge absolvieren ihre Berufsschule künftig in Geras statt in Hollabrunn.
• Die Kraftfahrzeugtechniker-Lehrlinge übersiedeln von der Expositur in Stockerau ins Stammhaus LBS Eggenburg.

Mit der fünfjährigen Übergangszeit werde auch die notwendige Planbarkeit für Ausbilderbetriebe und Lehrlinge sichergestellt, so Zwazl. „Die Wirtschaftskammer Niederösterreich wird den Aufbau der geplanten neuen Kompetenzzentren professionell und im Detail begleiten“, betont die WBNÖ-Landesgruppen-Obfrau. „Der Erfolgsweg duale Ausbildung mit der Kombination aus hochqualifizierter Praxisausbildung in den Betrieben und der professionellen Vermittlung des theoretischen Fundaments in den Berufsschulen ist morgen ebenso gefragt wie heute. Unsere Wirtschaft braucht gut qualifizierte Fachkräfte.“



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