Zwazl: Flächendeckende Lkw-Maut führt in die Sackgasse

Landesgruppen-Obfrau begrüßt das NEIN von Niederösterreichs Verkehrslanderat Karl Wilfing zur flächendeckenden Lkw-Maut.

„Die wirtschaftliche Vernunft hat sich durchgesetzt.“ So kommentierte Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich und Wirtschaftsbund-Landesgruppen-Obfrau, die Ablehnung einer flächendeckenden Lkw-Maut durch Verkehrslandesrat Karl Wilfing bei der Konferenz aller Verkehrsreferenten in Frankenfels (Bezirk St. Pölten).
Bereits Anfang April hatten sich alle Wirtschaftslandesräte – besonders Niederösterreichs Landesrätin Petra Bohuslav – einstimmig gegen eine flächendeckende Maut auf allen Landes- und Gemeindestraßen für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen ausgesprochen.
Zwazl: „Ich hoffe sehr, dass sich auch bundesweit die wirtschaftliche Vernunft durchsetzt und auch die anderen Bundesländer dem positiven Beispiel Niederösterreichs folgen werden, damit die drohende Mega-Maut endgültig Geschichte ist. Eine solche führt zielsicher in die Sackgasse.“

Zwazl: „Zusätzliche Belastungen sind der falsche Weg“
Die Wirtschaftskammer Niederösterreich hat bereits im Vorfeld massiv gegen die Lkw-Maut auch auf Landes- und Gemeindestraßen mobil gemacht, weil dadurch neben der heimischen Transportwirtschaft praktisch die gesamte Wirtschaft zusätzlich belastet wird, sich Produkte für die Konsumentinnen und Konsumenten verteuern und Regionen ausgedünnt werden. Auch das Land Niederösterreich hat sich diesen Argumenten angeschlossen. Zwazl: „Zusätzliche Belastungen für Unternehmen sind mit Sicherheit der falsche Weg, um in schwierigen Zeiten die Konjunktur anzukurbeln und Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen.“



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