Zwazl: Erfolgsgeschichte Handwerkerbonus muss weitergehen

WKNÖ-Präsidentin drängt auf Fortführung mit mehr Mitteln.

Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) und Landesgruppen-Obfrau des Wirtschaftsbundes NÖ (WBNÖ), drängt auf eine Fortsetzung des Handwerkerbonus. „Die Erfolgsgeschichte Handwerkerbonus muss weitergehen“, so Zwazl. „Der Bonus hat sich als Konjunkturimpuls bewährt, diesen Impuls müssen wir auch in Zukunft sicherstellen.“

Mit dem 2014 eingeführten Handwerkerbonus werden private Ausgaben für die Renovierung, die Erhaltung oder die Modernisierung des Wohnhauses oder der Wohnung mit bis zu 600 Euro im Jahr gefördert. Vergangenes Jahr wurde damit einer langjährigen Forderung des Wirtschaftsbundes Rechnung getragen. Voraussetzung für den Bonus ist, dass die Arbeiten von befugten Handwerkern durchgeführt werden. Insgesamt standen für heuer und für das Vorjahr 30 Millionen Euro zur Verfügung, die nun ausgeschöpft sind. „Wir brauchen jetzt rasch Klarheit, dass der Bonus erstens fortgeführt und zweitens mit mehr Mitteln ausgestattet wird“, so Zwazl in Richtung Finanzministerium. Gespräche dazu seien im Laufen. Durch den Bonus seien Handwerksbetriebe gerade auch bei kleinen Aufträgen verstärkt in Anspruch genommen und Pfusch eingedämmt worden. „Mehr Aufträge für die Betriebe bedeuten zugleich auch Sicherung für die Beschäftigung“, so Zwazl. „Einen bewährten Impuls, gerade für KMU in den Regionen, wieder einschlafen zu lassen, wäre ein Signal in die völlig falsche Richtung.“

Österreichweit gab es bisher rund 65.000 Anträge auf den Handwerkerbonus. Niederösterreich ist das Bundesland, das den Bonus bisher am stärksten genutzt hat. Mehr als ein Viertel aller Anträge kamen aus Niederösterreich.



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