Wirtschaftsbund knüpft Beziehungen in Rom

Delegation rund um Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl und Direktor Harald Servus führte Gespräche mit europäischem Weltraumforschungsinstitut ESA und der „Unioncamere“ in Rom.

Die wirtschaftlichen Beziehungen Österreichs zu Norditalien sind intensiv, weniger aber die Beziehungen zum Süden: Deshalb reiste eine Wirtschaftsbund-Delegation rund um Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl und Direktor Harald Servus nach Rom. Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch des europäischen Weltraumforschungsinstituts ESRIN der European Space Agency ESA und ein Besuch bei der „Unioncamere“, der größten Interessenvertretung Italiens.

Das Weltraumforschungsinstitut ESRIN betreibt europaweit verschiedenste Forschungsstationen und Satelliten, auch österreichische Betriebe verwenden seine Daten. Josef Aschbacher, Direktor der „Earth Observation Programms“, sucht laufend nach innovativen Unternehmen, mit denen ESRIN zusammenarbeiten kann. Sonja Zwazl dazu: „Gerade wir in Niederösterreich haben viele Start-ups, die besonders stark beim Thema Entwicklung und Technologie aufgestellt sind. Davon kann auch die ESRIN profitieren.“

ESRIN betreibt derzeit 20 Satelliten im Weltall, unter anderem das Kopernikus-Programm zur Erdbeobachtung, das wissenschaftliche Daten zu Klima, Umweltverschmutzung oder Polschmelze liefert. Auch bei Naturkatastrophen generiert ESRIN wichtige Daten, die beispielsweise für die Versicherungsbranche bedeutend sind. „Auf unsere Daten kann jeder im Internet zugreifen“, so Aschbacher, „Deshalb ist uns auch die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft wichtig, weil die Firmen von unserer Forschung stark profitieren und wir auch umgekehrt.“ Start-ups seien für die ESRIN vor allem deshalb interessant, weil besonders hier großes Potenzial für die Weiterentwicklung von Technologien und der Weltraum-Forschung liege. „Wir werden hier anknüpfen und Kontakte zu innovativen Unternehmen herstellen“, bilanziert Zwazl nach dem Gespräch.

Beim Besuch der „Unioncamere“ führte Zwazl ein Gespräch mit dem stellvertretenden Generalsekretär Sandro Pettinato. Thema war vor allem Verwaltung, Bürokratieabbau und die Sozialpartnerschaft.



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