WBNÖ erteilt Wertschöpfungsabgabe klare Absage

Alle NÖ Sparten-Obleute schließen sich beim Wirtschaftsparlament zusammen: „Wertschöpfungsabgabe gefährdet Innovation, Wachstum und Arbeitsplätze.“

Seit Monaten fordert Bundeskanzler Christian Kern die Einführung der so genannten Wertschöpfungsabgabe. Die sieben NÖ Sparten-Obleute, Wolfgang Ecker, Thomas Salzer, Franz Kirnbauer, Johann Vieghofer, Franz Penner, Mario Pulker und Ingeborg Dockner, haben sich zusammengeschlossen, um einer derartigen Abgabe eine klare Absage zu erteilen: „Die Einführung einer Wertschöpfungsabgabe wäre eine Investitionsbremse, würde Arbeitsplätze kosten und Österreichs Betriebe im internationalen Wettbewerb schwächen“, so Franz Kirnbauer stellvertretend für seine Kollegen. Im Wirtschaftsparlament haben die sieben Obleute, die gemeinsam rund 95.000 Unternehmerinnen und Unternehmer vertreten, einen Antrag gegen die Wertschöpfungsabgabe eingebracht.

Österreich habe ein Ausgaben-, kein Einnahmenproblem, so die NÖ Unternehmer. Derzeit bestehe nur in Italien und Frankreich eine Wertschöpfungsabgabe: „Beide Länder haben sowohl im allgemeinen Wirtschaftsranking als auch im Produktionsindex massiv verloren. Wollen wir das auch für unser Land?“, fragen sich die Wirtschaftsbund-Funktionäre. Davor warnt auch Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl: „Schon allein die Ankündigung einer neuen Steuer verunsichert unsere Betriebe und bringt internationale Unternehmen davon ab, sich bei uns anzusiedeln. Unser primäres Ziel muss es sein, die Abgabenquote nachhaltig zu senken.“



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