WBNÖ: „Regierungsklausur hat erste Schritte in die richtige Richtung gebracht“

WB-Zwazl und Servus: „Entlastung für die Wirtschaft notwendig, Reformen jetzt vorantreiben und kritische Punkte der Steuerreform nochmals diskutieren!“

„Die Ankündigung von Finanzminister Hans Jörg Schelling, die Lohnnebenkosten langfristig um bis zu 1 Mrd. Euro senken zu wollen, ist erfreulich – je früher desto besser“, kommentieren Wirtschaftsbund-Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl und Direktor Harald Servus die Ergebnisse der Regierungsklausur in Krems. „Zusammen mit der Tarifsenkung in der Höhe von 4,9 Mrd. Euro bei der Lohn- und Einkommenssteuer wäre das eine kräftige Entlastung auch für die Unternehmer.“

Diese längst notwendige Entlastung der Wirtschaft würde sich laut dem WBNÖ ebenso positiv auf die Entwicklung der Konjunktur auswirken wie das von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner initiierte Impulspaket für Wohnbau und die neue gesetzliche Regelung ergänzende Finanzierungsformen.

Auch die vorgesehenen Änderungen beim Vergaberecht, die das Bestbieterprinzip stärker betonen und kleinere Teilaufträge ermöglichen, heißen Zwazl und Servus gut: „Damit kommen Aufträge endlich dort an, wo sie hingehören: Bei den regionalen KMU vor Ort.“

Auf weitere Verhandlungen setzen Zwazl und Servus noch bei den für die Wirtschaft kritischen Punkten der Steuerreform: „Wir arbeiten mit aller Kraft daran, für die Wirtschaft noch Erleichterungen und praktikable Lösungen zu erreichen.“ Wehren müsse man sich auch gegen den Generalverdacht, dass alle Unternehmerinnen und Unternehmer Steuersünder wären.



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