Tag der Arbeitgeber: Direktor Servus auf Betriebsbesuchen in St. Pölten

Bereits zum dritten Mal macht der Wirtschaftsbund auf die Bedeutung der Unternehmer aufmerksam: Direktor Servus mit Delegation auf Betriebsbesuchen in St. Pölten.

Bereits zum dritten Mal veranstaltet der Wirtschaftsbund den „Tag der Arbeitgeber“: „Wir wollen mit der Aktion am 30. April – also bewusst einen Tag vor dem 1. Mai, dem Tag der Arbeit – die Bevölkerung sensibilisieren: Es sind die Unternehmer, die Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen“, erklärt Wirtschaftsbund-Direktor Mag. Harald Servus den Hintergrund. Bei Betriebsbesuchen bei den Firmen Geberit und Jägerbau nutzten die Funktionäre des Wirtschaftsbundes Bezirk St. Pölten die Gelegenheit, um aktuelle Anliegen und Probleme der Wirtschaftstreibenden zu sammeln, „aber auch, um einmal Danke zu sagen“, so Bezirksgruppen-Obmann KommR Ing. Norbert Fidler weiter.

Man müsse sich die Leistungen der Wirtschaft vor Auge führen, berichtet Servus weiter: „In Niederösterreich schaffen 93.300 Unternehmerinnen und Unternehmer 417.500 Arbeitsplätze und zahlen jährlich 14,5 Milliarden Euro an Löhnen und Gehältern.“

Beim Besuch bei der Firma Geberit strich Geschäftsführer DI Helmut Schwarzl besonders die Bedeutung der Lehrausbildung hervor: „Wir bilden 21 Lehrlinge in verschiedenen Lehrberufen aus. Unter anderem lernen die jungen Mitarbeiter in einer eigenen Werkstatt das Arbeiten an den Maschinen, außerdem haben sie regelmäßig Theorie-Unterricht – ergänzend zur Berufsschule.“ Auch die Gesundheit der Mitarbeiter ist bei der Firma Geberit ein wichtiger Erfolgsfaktor. Schwarzl berichtet: „Wir haben ein eigenes Vitalprogramm mit verschiedensten Trainings und Kursen, Vorsorge-Untersuchungen und sogar ein Massageprogramm.“ Das habe sich auch positiv auf die Zahl der Krankenstände ausgewirkt.

Die Firma Jägerbau ist erst 2010 ins neue Betriebsgebäude in Radlberg gezogen. Rund 200 Mitarbeiter beschäftigt der Betrieb von „Senior-Chef“ Ing. Leo Pasteiner. Die Mitarbeiter sind Pasteiners wichtigstes „Kapital“: „Ein Betrieb kann nur so gut sein, wie seine Mitarbeiter.“ Gerade in der Baubranche sei die angespannte Auftragssituation für viele Betriebe schwer händelbar, „besonders die viele Bürokratie ist für uns ein wirtschaftlicher Hemmschuh“, berichtet Pasteiner.



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