Servus zu Registrierkassenpflicht:
Keine Ausnahmen für Weinbauern!

Wirtschaftsbund-Direktor fordert fairen Wettbewerb für Wirte und spricht sich auch gegen zusätzliche Bürokratie durch Herkunftsbezeichnungen für Fleisch und Eier aus.

Eine klare Absage erteilt Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus der Forderung von Weinbaupräsident Stefan Schmuckenschlager nach Ausnahmen für Weinbauern bei der Registrierkassenpflicht: „Wir sind strikt dagegen, dass es zu Ausnahmeregelungen für spezielle Gruppen kommt. Unsere Gewerbetreibenden und vor allem unsere Wirte hätten dadurch das Nachsehen.“ Servus fragt sich, warum ein Weinbauer besser gestellt werden solle als ein Gastwirt: „Wir fordern gleiches Recht für alle und Fair Play!“

Besonders die Gastwirte hatten in den vergangenen Jahren schon mit genug Belastungen wie Allergenkennzeichnung, Rauchverbot und Barrierefreiheit zu kämpfen, so Servus: „Ungleichheiten bei den Wettbewerbsbedingungen fügen unseren Wirten Schaden zu. Das werden wir als Wirtschaftsvertreter nicht kampflos hinnehmen.“

Und einer weiteren Belastungs-Idee gibt der Wirtschaftsbund-Direktor einen Korb: „Wir sind ganz klar gegen verpflichtende Herkunftsbezeichnungen für Fleisch und Eier für unsere Wirte.“ Das hatte Landwirtschaftskammer-Präsident Hermann Schultes gefordert. „Man kann nicht das Problem der Bauern auf Kosten der Wirte lösen. Eine weitere bürokratische Belastung der Wirte können wir nicht hinnehmen. Bei Freiwilligkeit kann man über alles reden.“



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