Scheichelbauer-Schuster: Vergaberechtsnovelle stärkt KMU in den Regionen

Bestbieterprinzip wird gestärkt: Erhöhte Transparenz beim Einsatz von Subunternehmern.

„Mit der Vergaberechtsnovelle liegt ein vernünftiger Vorschlag am Tisch, um das Bestbieterprinzip zu stärken und insgesamt die Wettbewerbsbedingungen für heimische KMU zu verbessern", so die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk Renate Scheichelbauer-Schuster zum aktuellen Ministerratsbeschluss. Gleichzeitig werde die Regionalität in den Mittelpunkt gerückt und damit die Betriebe vor Ort gestärkt. Dass man nun auch im Unterschwellenbereich weg vom Billigst- hin zum Bestbieterprinzip komme, sei sehr positiv zu bewerten. Gleichzeitig bedeute die neue Regelung auch eine deutlich erhöhte Transparenz, was den Einsatz von Subunternehmern betreffe.

Für das Gewerbe und Handwerk sei aber zentral, dass auch weiterhin in diesem Zusammenhang die Schwellenwerteverordnung im Fokus bleibe: "Die zuletzt vorgenommene Verlängerung um zwei Jahre muss in Dauerrecht übergeführt werden. Nur so wird es möglich sein, dass öffentliche Aufträge ohne bürokratischen Aufwand bis zur Grenze von 100.000 Euro direkt vergeben werden können", so die Bundesspartenobfrau: "Nur wenn die regionalen Betriebe vor Ort zum Zug kommen, können Wertschöpfung und damit auch Arbeitsplätze vor Ort gesichert werden."



zurück zur Übersicht Drucken teilen
Diese Website benutzt Cookies um bestmögliche Funktionalität bieten zu können.Ich bin einverstanden