Scheichelbauer-Schuster: Handwerkerbonus bringt win-win Situation

Aktion jetzt zu verlängern, wäre richtige Entscheidung – Beschäftigungseffekte und Mehreinnahmen durch Handwerkerbonus dokumentiert.

"Ja zum Handwerkerbonus, denn dieser ist ein gutes Geschäft für den Finanzminister", betonte die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster - das beweisen auch die jüngsten Aussagen des Linzer Volkswirtschaftsprofessors Friedrich Schneider. Die Bundessparte habe zuletzt immer wieder - auch aufgrund eigener Erhebungen - darauf hingewiesen, dass der Handwerkerbonus nicht nur für eine Reduktion der Schwarzarbeit verantwortlich sei, sondern auch eine win-win-Situation für Konsumenten, Unternehmen und den Finanzminister schaffe. "Der Handwerkerbonus ist in keinem Fall ein Verlust, sondern bringt Beschäftigungseffekte und Steigerungen an Einkommenssteuer und Sozialversicherungsabgaben. Und er ist eine Hilfe insbesondere für Kleinunternehmen in diesen konjunkturschwachen Zeiten wichtige Aufträge an Land zu ziehen, die möglicherweise sonst nicht vergeben würden", unterstrich die Gewerbe-Obfrau.

So zeigt sich, dass 23 Prozent der Betriebe, die Aufträge mit dem Handwerkerbonus abwickelten, Mitarbeiter im Betrieb gehalten haben, die möglicherweise sonst freigesetzt worden wären. 10 Prozent berichten von zusätzlichen Anstellungen. Diese Umfrageergebnisse vom market Institut werden von den Zahlen Schneiders untermauert, der berechnet, dass durch den Handwerkerbonus jeder eingesetzte Euro zwei Euro an Steuern und Abgaben bringt.. "Es gilt, erstens, an den Arbeitsmarkt zu denken, der nach wie vor unter Druck steht. Und es gilt, zweitens, nicht zu übersehen, dass es der Finanzminister mit einem Vielfachen an Mehreinnahmen zu tun hat. Den Handwerkerbonus zu verlängern wäre daher die richtige Entscheidung und ein Musterbeispiel für einen intelligenten Konjunkturimpuls", so Scheichelbauer-Schuster abschließend.



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