Österreichisch-Tschechisches Parlamentstreffen in Poysdorf

Zwazl: Wirtschaftsbeziehungen und Abbau von Sprachbarrieren im Zentrum.

Eine weitere Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen und Überlegungen zum Abbau von Sprachbarrieren standen im Mittelpunkt eines Grenzlandtreffens von Bundesrats-Präsidentin und Wirtschaftsbund-Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl und dem Vizepräsidenten des tschechischen Senats, Ivo Barek, im niederösterreichischen Poysdorf. Zwazl verwies dazu etwa auf das Projekt „Summercamp“ der WKNÖ, bei dem Unternehmerinnen aus Tschechien und Niederösterreich mit ihren Kindern gemeinsam einige Tage verbringen, sich mit Herausforderungen der Wirtschaft auseinandersetzen und sich grenzüberschreitend vernetzen. „Es ist wichtig, dass wir uns verstehen – gerade unter Nachbarn in einem friedlichen Europa“, so Zwazl.

Mehr als ein Viertel der CZ-Exporte aus Niederösterreich
Zuletzt wurden von niederösterreichischen Unternehmen Waren im Wert von über 1,1 Milliarden Euro in die tschechische Republik exportiert. Tschechien war damit für Niederösterreich hinter Deutschland und Italien das drittwichtigste Exportland. Mehr als ein Viertel aller österreichischen Exporte nach Tschechien entfielen auf niederösterreichische Unternehmen. Umgekehrt ist Österreich der drittgrößte Investor in der Tschechischen Republik.

Von der Volksschule Poysdorf bis zum Kabelwerk „Gebauer & Griller“
Die Volksschule Poysdorf begeisterte Zwazl und Barek mit Liedern und Präsentationen in deutscher und tschechischer Sprache. Im „Vino Versum“ wurde dem tschechischen Staatsgast die Geschichte der Region näher gebracht. Bei einem Besuch im Kabelwerk „Gebauer & Griller“ konnten Einblicke in ein international höchst erfolgreiches und innovatives Unternehmen gewonnen werden.



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