Mittel für KMU-Investitionsprämie ausgeschöpft

Zwazl für weitere Mittel oder Vorziehen von Geldern, Anträge auf Investitionsförderung für Großbetriebe rasch stellen.

Voll eingeschlagen hat die von der Bundesregierung gestartete Investitionszuwachsprämie für KMU (Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten). Die heuer dafür vorgesehenen Mittel von 87,5 Millionen Euro sind bereits ausgeschöpft. Anträge für die Prämie werden seitens der mit der Abwicklung beauftragten aws (Austria Wirtschaftsservice GmbH) und ÖHT (Österr. Hotel- und Tourismusbank) daher nicht mehr angenommen und sind erst nächstes Jahr wieder möglich. Österreichweit kamen rund 1.900 Unternehmen in den Genuss der Prämie. Das damit unterstützte Investitionsvolumen lag bei 1,6 Milliarden Euro. 2018 stehen erneut 87,5 Millionen Euro für die „KMU-Investitionszuwachsprämie“ bereit.

„Dass die zur Verfügung stehenden Gelder nach knapp drei Monaten bereits vergeben sind, belegt, wie überfällig eine Förderung für Investitionen war und ist“, so Sonja Zwazl, WKNÖ-Präsidentin und WBNÖ-Landesgruppen-Obfrau. „Die Bundesregierung ist daher gefordert, zu überlegen, ob hier nicht weitere Mittel frei gemacht oder vorgezogen werden können, um den aufgrund der Unsicherheiten der letzten Jahre angesammelten Investitionsstau weiter abzubauen.“

Trotz noch nicht vorliegender endgültiger Richtlinien weiter möglich sind Anträge für die erst mit Anfang März in Kraft getretene und mit Jahresende befristete Investitionsförderung für Großbetriebe (250 und mehr Beschäftigte). Hier sind 80 Millionen Euro (von insgesamt 100 dafür vorgesehenen) noch verfügbar. Zwazl: „Angesichts der Erfahrungen mit der KMU-Prämie kann ich den dafür in Frage kommenden Unternehmen nur dringend raten, sich mit ihren Anträgen möglichst zu beeilen.“



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