Initiative „Unternehmen für Familien“ zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Niederösterreichische Vorzeigeunternehmen und Gemeinden gaben auf Einladung von Bundesministerin Sophie Karmasin und Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl Einblicke in ihre Ansätze für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Initiative „Unternehmen für Familien“ ist ein wichtiger Baustein der Strategie, Österreich bis zum Jahr 2025 zum familienfreundlichsten Land Europas zu machen. Sophie Karmasin, Bundesministerin für Familien und Jugend präsentierte gemeinsam mit Familienlandesrätin Barbara Schwarz und Wirtschaftsbund-Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl zum Thema „Familienfreundliches Niederösterreich“ die Kernpunkte der Initiative. Gemeinsam luden sie in St. Pölten zum Forum Familienfreundlichkeit.

„Familienfreundlichkeit ist ein wesentlicher Standortfaktor für Gemeinden und ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Wirtschaft. Höhere Motivation und Mitarbeiter/innenbindung sowie weniger Fluktuation und Krankenstände sind dabei nur einige positive Argumente, die sich durch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreichen lassen. Vielmehr ist Familienfreundlichkeit aber auch ein zentraler Standort- und Wettbewerbsfaktor im Kampf um die besten Köpfe, insbesondere in Niederösterreich. Die Vereinbarkeit ist zudem bei der Jobauswahl bereits jetzt der zweitwichtigste Aspekt nach guter Bezahlung“, betonte die Ministerin gleich zu Beginn die Wichtigkeit des Themas.

Familienlandesrätin Schwarz betonte, wie wichtig eine familienfreundliche Arbeitsumgebung für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Niederösterreich ist. Deshalb zeigte sie sich stolz, dass Niederösterreichs Unternehmen und Gemeinden auf dem richtigen Weg und bereits mit 30 NetzwerkpartnerInnen bei der Initiative des BMFJ „Unternehmen für Familien“ vertreten sind. „Ein wichtiger Baustein für mich ist die im Jahr 2014 gestartete größte Ausbauoffensive der Kinderbetreuung in Niederösterreich mit einem Schwerpunkt auf Plätzen für die unter Dreijährigen. Bis 2017 werden 55,4 Mio. Euro investiert. Die ersten Zahlen für das Jahr 2016 zeigen, dass hochgerechnet mehr als eine neue Betreuungsgruppe pro Woche in diesem Jahr in Niederösterreich ihren Betrieb aufnehmen wird. Ein besonderes Anliegen ist mir auch die Ferienbetreuung, deshalb unterstützt das Land Niederösterreich als aktiver Kooperationspartner seit Jahren niederösterreichische Gemeinden in punkto Ferienbetreuung.“

Die Relevanz des Themas Familienfreundlichkeit aus Sicht der Wirtschaft unterstrich auch Wirtschaftskammer-Präsidentin und Wirtschaftsbund-Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl: „Unsere Familien und unsere Unternehmen brauchen engagierte und verantwortungsbewusste Menschen. Familienfreundliche Maßnahmen in den Unternehmen rechnen sich, um die besten Kräfte für das eigene Unternehmen zu gewinnen. Die Fülle an bereits umgesetzten Beispielen in Niederösterreichs Unternehmen ist groß – und darf gerne noch weiter wachsen.“

Beim Forum Familienfreundlichkeit trafen sich Teilnehmer/innen aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, um Success Stories zum Thema Familienfreundlichkeit auszutauschen. Das Forum Familienfreundlichkeit war eine Veranstaltung der Initiative „Unternehmen für Familien“.
Alle Informationen zur Initiative „Unternehmen für Familien“ finden Sie unter www.unternehmen-fuer-familien.at.



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