Gründergeist.Niederösterreich: 20.000 zusätzliche Jobs durch 10.000 Neugründungen bis 2020

Staatssekretär Harald Mahrer und WKNÖ Präsidentin Sonja Zwazl tauschten sich im Rahmen der „Gründerland-Strategie“ mit Gründerinnen und Gründern aus.

Um die heimischen Gründerinnen und Gründer optimal zu betreuen, ist individuelle Beratung von großer Bedeutung, denn jedes Unternehmen hat seine eigenen Bedürfnisse. Daher wurden in den vergangenen Jahren im Zusammenspiel zwischen dem Land Niederösterreich und der Wirtschaftskammer Niederösterreich eine Vielzahl an wirkungsvollen Instrumenten geschaffen, um niederösterreichische Gründerinnen und Gründer in jeder Phase bestmöglich zu unterstützen.

„Die Gründungsagentur RIZ steht mit den Initiativen wie ‚EPU-AssistentInnen‘ oder ‚Wirsind1‘ in engem Kontakt mit den Gründerinnen und Gründern, wir können so rasch auf deren Bedürfnisse reagieren. Für akademische bzw. Technologie-Start-ups ist es uns gelungen, mit der Technologiefinanzierungsgesellschaft ‚tecnet equity‘ eine einzigartige Finanzierungskette mit zu entwickeln. Zusätzlich haben wir mit dem AplusB Zentrum ‚accent‘ einen wichtigen Partner bei der Entwicklung von Gründungs-Inkubatoren“ hielt Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav fest.

Insgesamt wurden im Vorjahr in Niederösterreich 7.590 neue Unternehmen gegründet. „Das heißt, dass jedes fünfte neue Unternehmen bei uns in Niederösterreich entsteht. Das Gründerservice der WKNÖ unterstützt die Gründerinnen und Gründer mit 17.000 Gründungsgesprächen und über 4.000 ausführlichen Gründungsberatungen im Jahr“, betont Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich und Landesgruppen-Obfrau des Wirtschaftsbundes Niederösterreichs. „Ein nachhaltiger Wirtschaftsstandort ist untrennbar mit Neo-Unternehmerinnen und -Unternehmern verbunden. Laut einer Studie des Ökonomen Gottfried Haber hängen im Schnitt an jedem neuen Unternehmen direkt zwei und indirekt drei weitere Arbeitsplätze. Umgerechnet macht das rund 40.000 Arbeitsplätze aus, die im Vorjahr durch Gründungen geschaffen oder gesichert wurden.“

Sechs von zehn Euro verdiene Österreich im Export, wobei die Innovationskraft entscheidend sei, unterstrich Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Harald Mahrer: „Sie kommt vorwiegend aus neuen Betrieben, von Unternehmensgründern und Ausgründungen der Universitäten. Dabei hat auch Niederösterreich beste Ausgangsvoraussetzungen. Für Niederösterreich bedeutet die neue Gründerland-Strategie 20.000 zusätzliche Jobs durch 10.000 Neugründungen in den nächsten fünf Jahren“, so Mahrer und führt weiter aus: „Start-ups sind die Problemlöser der Zukunft und für unsere Wirtschaft das Um und Auf. Der Bund unterstützt sie daher mit rund 270 Mio. Euro pro Jahr, davon entfallen auf die niederösterreichischen Start-ups rund 27 Mio. Euro“, so Mahrer. „Österreichweit fördert der Bund die Unternehmen mit mehr als 1,35 Milliarden Euro. Niederösterreich erhält in Summe rund 140 Millionen Euro durch aws und FFG“, so Mahrer.



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