Groiß: Österreichs Außenhandel bleibt auch weiterhin abgesichert

ÖVP-Finanzsprecher: Nationalrat verlängert Ausfuhrfinanzierungsförderung um weitere fünf Jahre.

Die Exportwirtschaft sichert einen Großteil des Wohlstands und der Arbeitsplätze in Österreich. Die Verlängerung des geltenden Ausfuhrförderungsgesetzes ist daher eine ebenso wichtige wie logische Maßnahme“, erklärt ÖVP-Finanzsprecher Nationalratsabgeordneter Werner Groiß zu einem diesbezüglichen Initiativantrag von Abgeordneten der Regierungsparteien, der im Finanzausschuss des Nationalrats beschlossen wurde. Damit übernehme der Bund auch für die mittelfristige Zukunft Risiko beziehungsweise Haftung für Export- und Auslandsinvestitionsgeschäfte, aber auch Auslandsprojekte in den Bereichen Umweltschutz, Entsorgung, Infrastruktur, Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit.

„Der maximale Haftungsrahmen beträgt künftig 40 Milliarden, davon waren Ende 2016 allerdings erst 22,5 Milliarden ausgenützt“, erläutert der ÖVP-Finanzsprecher. Wichtig sei auch, dass der Bund in diesem Rahmen nicht nur für Exporte die Haftung übernimmt, sondern auch für Investitionen im Inland, wenn diese klar exportorientiert bzw. für Exportgeschäfte notwendig sind. Der Nationalrat habe mit diesem Beschluss einen wichtigen Beitrag für weitere österreichische Erfolge im Außenhandel geleistet.

„Österreichs Exporte lagen beim EU-Beitritt bei vergleichsweise bescheidenen 37 Milliarden Euro, während die Wirtschaftskammer für heuer mit österreichischen Ausfuhren im Wert von über 140 Milliarden Euro rechnet. Das ist ein toller Erfolg, der in erster Linie auf EU-Beitritt und Ost-Öffnung zurückzuführen ist“, so Groiß wörtlich. „Dieser Erfolg ist umso erfreulicher, als er nicht mehr nur auf wenige Großkonzerne und traditionelle Handelsfirmen beschränkt ist, sondern zunehmend an Breite gewonnen hat.“

Das österreichische Parlament habe mit dem Beschluss jedenfalls rechtzeitig reagiert, um weitere Exporterfolge der heimischen Unternehmen auch haftungsmäßig abzusichern und damit in vielen Fällen überhaupt erst zu ermöglichen“, so Groiß.



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