Groiß: Neue Exekutionsordnung bringt Rechtssicherheit für Arbeitgeber

ÖVP-Finanzsprecher begrüßt wichtigen ersten Schritt zur Vereinfachung der Lohnverrechnung.

„Die im Justizausschuss des Nationalrates beschlossene Exekutionsordnungs-Novelle, bringt unter anderem eine wichtige Erleichterung für Unternehmen im Bereich der Lohnverrechnung“, erklärte ÖVP-Finanzsprecher Werner Groiß im Rahmen der Ausschuss-Sitzung.

Arbeitgeber, die Mitarbeiter mit Lohnpfändung beschäftigen, müssen künftig nicht mehr eruieren bzw. berechnen, an wen und in welcher Höhe Lohnbestandteile zu überweisen sind, wenn mehrere Dienstverhältnisse zu berücksichtigen sind. Diese Recherchen und Abrechnungen verursachten bislang bei den Unternehmen einen enormen Aufwand und es bestehe zudem ein Haftungsrisiko für die Arbeitgeber, so der Wirtschaftsbund-Nationalratsabgeordnete.
„In Hinkunft legt in diesen Fällen das Gericht fest, welcher Dienstgeber welche Lohnbestandteile an welchen Gläubiger auszuzahlen hat“, erklärt Groiß.

Das sei ein wichtiger Schritt in Richtung einer einfacheren Lohnverrechnung, der durch das Verständnis von Justizminister Brandstetter für die wirtschaftliche Praxis ermöglicht wurde. Der VP-Finanzsprecher gab abschließend seiner Hoffnung Ausdruck, dass diesem äußerst positiven Schritt weitere zur Entbürokratisierung und Vereinfachung der wirtschaftlichen Praxis folgen.



zurück zur Übersicht Drucken teilen
Diese Website benutzt Cookies um bestmögliche Funktionalität bieten zu können.Ich bin einverstanden