Franz Penner als Obmann der Sparte Transport und Verkehr bestätigt

Noch stärkere Zusammenarbeit mit der Bundessparte geplant.

Nach der Wirtschaftskammer-Wahl fixierte die NÖ-Sparte Transport und Verkehr die personellen Spitzenbesetzungen für die nächste Periode: Spartenobmann bleibt Franz Penner, Güter- und Personenbeförderungsunternehmer aus Stockerau, als Stellvertreter wurden Alfred Wolfram, Spediteur aus Theresienfeld und Rudolf Busam, Busunternehmer aus Lassee, bestätigt.

„Wir sind der Blutkreislauf der Wirtschaft, wir sichern mit unserem Engagement die Lebensqualität und Arbeitsplätze in unserem Land, auch in den strukturschwächeren Regionen. Es ist daher das Gebot der Stunde, diverse Pläne von Mehrbelastungen für unsere Sparte schon im Vorfeld abzufangen“, formulierte Spartenobmann Franz Penner.

Mit der Bundessparte für Bürokratieabbau und einheitliche EU-Regelungen
Dazu will Penner die schon bisher sehr gute Zusammenarbeit mit der Bundessparte weiter intensivieren. „Um unsere Forderungen durchzubringen, sind Alleingänge in der heutigen Zeit nicht zielführend. Infrastruktur, Transport und Verkehr hören nicht an Landesgrenzen auf! Es kann auch nicht sein, dass wir heuer auf der einen Seite die 20-jährige Mitgliedschaft Österreichs in der EU feiern, auf der anderen Seite aber zahlreiche EU-Verordnungen von den Mitgliedsländern nicht umgesetzt oder umgangen werden“, so Penner.

Als konkrete Ziele der nächsten fünf Jahre nannte er den Bürokratieabbau, den Kampf gegen unlauteren Wettbewerb, die Flexibilisierung der Lenkpausenbestimmungen im Nahverkehr, die Nachwuchsförderung und den Kampf gegen die flächendeckende Lkw-Maut.

Zwazl: Klares „Nein“ zur flächendeckenden Lkw-Maut
Die Spartenkonferenz nahm WKNÖ-Präsidentin und Wirtschaftsbund-Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl zum Anlass, den Branchenvertretern für ihren Einsatz zu danken, gleichzeitig unterstützte sie ihre Anliegen: „Ich weiß, sie haben keine einfache Branche. Das zeigen zum Beispiel diverse Überlegungen für eine flächendeckende Lkw-Maut. Eine solche Maut würde den ganzen Wirtschaftsstandort NÖ zurückwerfen. Die Konsequenzen würden vom Verlust von Arbeitsplätzen bis zu höheren Preisen für Konsumentinnen und Konsumenten reichen. Dazu kommt von der WKNÖ ein klares Nein.“



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