Die Chancen von Wirtschaft 4.0 nutzen

In Zusammenarbeit zwischen Land Niederösterreich, der Wirtschaftskammer Niederösterreich sowie der Industriellenvereinigung Niederösterreich starten ab 14. Novem-ber regionale Informationsveranstaltungen zum Thema Wirtschaft 4.0.

„Wir wollen damit unseren Unternehmen die Chancen und Herausforderungen durch Wirt-schaft 4.0 näher bringen“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, WBNÖ-Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl und Thomas Salzer, Präsident der IV Niederösterreich.

Das Land Niederösterreich, die Wirtschaftskammer Niederösterreich sowie die Industriellenvereinigung Niederösterreich haben gemeinsam eine Studie zu den „Einfluss- und Erfolgsfaktoren von Industrie 4.0 für den Standort NÖ“ in Auftrag gegeben. Im Kern der Studie wurden vier Themenfelder identifiziert: Information & Vernetzung, Bildung, Forschung und Standortrahmenbedingungen. Für jedes dieser Felder wurden konkrete Handlungslinien und Maßnahmenvorschläge zur Unterstützung der Betriebe formuliert.

Die ersten konkreten Unterstützungsmaßnahmen im Bereich „Information & Vernetzung“ sind fünf Regionalveranstaltungen, die über die Schwerpunkte von Wirtschaft 4.0 informieren und Unternehmen zur Entwicklung individueller Strategien motivieren. Die Themen der Informationsveranstaltungen reichen zum Beispiel von „Datenmanagement & lernen aus Daten“ über „Wie verändern sich die Arbeitsformen in der Zukunft“ bis hin zu „Additive Fertigung & die Auswirkungen auf den Werkzeugbau“. Die erste dieser Veranstaltungen findet am 14. November 2016 bei der Firma LineMetrics GmbH in Haag statt.

Bohuslav: „Chancen für Unternehmen – egal welcher Branche und Größe“
„Das Thema Industrie 4.0 betrifft die gesamte Wirtschaft, unabhängig von der Größe und der Branche eines Betriebs. Daher rollen wir den Begriff weiter aus und er wird zu Wirtschaft 4.0. Neben der Unterstützung bei der Umsetzung zum Beispiel durch eigene Fördercalls und bei der Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ist es in einem ersten Schritt notwendig, das Bewusstsein für die Chancen und Herausforderungen durch Wirtschaft 4.0 zu schaf-fen“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Zwazl: „Das Wichtigste bei der digitalisierten Wirtschaft ist und bleibt der Mensch“
Die Wirtschaftskammer Niederösterreich spannt ebenfalls den Bogen von Industrie 4.0 auf alle Wirtschaftsbereiche hin zu Wirtschaft 4.0. WBNÖ-Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl erklärt: „Die Digitalisierung betrifft uns alle. Die WKNÖ schärft branchenübergreifend aber auch speziell in ihren sieben Sparten das Bewusstsein für das Thema und unterstützt alle NÖ Unternehmen am Digitalisierungsweg. Alle Betriebe haben bei der Digitalisierung enorme Entwicklungspotenziale. Mit den regionalen Infoveranstaltungen zeigen wir diese auf. Das Wichtigste bei der digitalisierten Wirtschaft ist und bleibt der Mensch. Eine fundierte Ausbildung ist notwendiger denn je und in der digitalisierten Welt die absolute Voraussetzung für den Erfolg.“

Salzer: „Große Chancen zur Steigerung von Produktivität und Flexibilität“
„Dank dieser Studie wissen wir, dass viele Unternehmen die Digitalisierung zwar als wesentlichen Zukunftstrend sehen, aber noch nicht wissen, wie sie konkret damit umgehen sollen“, sagt Thomas Salzer, Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich. Umso wichtiger sei es daher, den Betrieben ihre Chancen aufzuzeigen. „Für Industriebetriebe ergeben sich große Vorteile in der Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben – etwa im Bereich der Logistik – sowie in der Steigerung der Produktivität und Flexibilität.“

Termine und mehr Informationen zu den Regionalveranstaltungen unter www.wirtschaft40.at.



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