Aktionsgemeinschaft: Mehr regionale Produkte an unseren Hochschulen

Die Aktionsgemeinschaft spricht sich für ein breiteres Angebot regionaler Produkte von Landwirten und Unternehmen an den Hochschulen aus.

Die Bundesvertretung der Österreichischen Hochschülerschaft hat sich in der letzten Sitzung der Bundesvertretung für mehr Regionalität an den österreichischen Studienstandorten ausgesprochen. Auf Initiative des Obmanns der Aktionsgemeinschaft Niederösterreich, Bernhard Heinreichsberger, wurde dieser Antrag formuliert, eingebracht und einstimmig von den Fraktionen der ÖH beschlossen.

Konkret fordern die Studierendenvertreter in diesem Antrag mehr Lebensmittel aus der regionalen Landwirtschaft oder von regionalen Unternehmen an den Hochschulen. Dadurch sollen alle drei Säulen der sozialen, ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit gefördert werden. „Die Bereitschaft der Studierenden, regionale Produkte zu konsumieren und dadurch die heimische Wirtschaft nachhaltig zu fördern ist gegeben, wir müssen uns daher Maßnahmen in diese Richtung überlegen, um den regionalen Spirit zu wecken,“ so Heinreichsberger.

Erfreut von dieser Initiative zeigen sich auch die Direktorin des NÖ Bauernbundes Mag. Klaudia Tanner und der Direktor des NÖ Wirtschaftsbundes Mag. Harald Servus, die die Aktionsgemeinschaft in ihrem Vorhaben unterstützen: „Wir haben es mit unserer Kaufentscheidung selbst in der Hand, unsere regionalen Betriebe und Landwirte zu fördern und zu erhalten. Dieses Bewusstsein wollen wir schon bei den jungen Kunden stärken. Schließlich hängen an jeder Kaufentscheidung Betriebe, Arbeitsplätze und Lebensqualität.“
Auf diese Weise könnten Regionalität, Frische und Nachhaltigkeit beim Lebensmitteleinkauf aktiv gelebt werden. Mit den gleichzeitig im Parlament beschlossenen Änderungen im Bundesbeschaffungsgesetz kann nun auch bei Ausschreibungen an den Universitäten qualitativ hochwertigen Lebensmitteln der Vorrang vor Billigimporten gegeben werden.

Unterstützung bekommt Heinreichsberger auch von der Aktionsgemeinschaft auf Bundesebene: „Wir begrüßen den Vorstoß der AG Niederösterreich hin zu regionalen und saisonalen Produkten an den Hochschulen“, so AG Bundesobmann Andreas Jilly.



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