Abschaffung der Mehrfachbestrafung

Die Abschaffung des Kumulationsprinzips ist für die Wirtschaft eine gute Sache – mit einer Ausnahme! Bei Meldeverstößen bei der Sozialversicherung darf es keinen Freibrief für „schwarze Schafe" geben. 

Landesobmann Peter Nemeth setzt sich für die burgenländischen Betreibe ein
Landesobmann Peter Nemeth setzt sich für die burgenländischen Betreibe ein

„Bei geringfügigen Übertretungen wie einer versehentlich nicht eingetragenen Mittagspause in der Arbeitszeitaufzeichnung ist es nicht richtig, die Unternehmer mehrfach zu strafen", sagt Landesobmann Ing. Peter Nemeth. "Eine Strafe für die nicht eingetragene Pause plus eine zusätzliche Strafe wegen einer eventuell daraus resultierenden Überschreitung der täglichen Höchstarbeitszeit lassen sich niemandem vernünftig erklären."

„Eine Deckelung von Strafen für Betriebe, die ihre Mitarbeiter falsch oder gar nicht anmelden, können wir allerdings nicht unterstützen", sagt Nemeth. „Denn gerade bei uns im Burgenland stellen beispielsweise dutzende falsch angemeldete Bauarbeiter einen erheblichen Wettbewerbsnachteil für unsere Betriebe dar. Ein derartiges Vorgehen gehört unterbunden." 



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