Wahlzuckerl zahlen am Ende alle Bürger!

Trotz des heißen Wahlsommers sollten die Nationalratsabgeordneten versuchen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn zu viele Versprechungen könnten den Steuerzahler am Ende des Tages einen ordentlichen Batzen Geld kosten.

Direktor Ulf Schneller warnt vor teuren Wahlzuckerln
Direktor Ulf Schneller warnt vor teuren Wahlzuckerln

"Unser Wirtschaftsstandort und der erarbeitete Wohlstand der Österreicher lebt von einer Politik mit Weitblick - nicht von parteitaktischen Gefälligkeiten. Mit teuren und voreiligen Wahlzuckerln riskieren wir eine Staatsverschuldung, welche die nächste Bundesregierung in ihrem Handlungsspielraum einschränkt und am Ende alle bezahlen“, so Direktor Ulf Schneller.   

Der derzeit im Raum stehende Vorschlag der SPÖ zur Elternteilzeit verursacht für Unternehmen deutliche Mehrbelastungen. „Wichtig ist, dass Eltern Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren können. Dazu kommt, dass es für Klein- und Mittelbetriebe sehr schwer ist, wenn Mitarbeiter für längere Zeit durch einseitige Rechtsansprüche ausfallen“, so Schneller. 

Frühzeitige Gespräche zwischen Mitarbeiter und Unternehmer sind für beide Seiten zielführender. Im internationalen Vergleich steht Österreich mit der derzeitigen Elternteilzeit bereits sehr gut da. Hinsichtlich des Papamonats wird auf EU-Ebene gerade ein Vorschlag zur Freistellung von 10 Tagen diskutiert. Hier sollte Österreich im europäischen Einklang vorgehen, damit heimischen Unternehmer nicht benachteiligt werden.   

„Am Ende des Tages helfen wir Familien nur, wenn wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Hier braucht es einen raschen Ausbau der Kinderbetreuungsplätzen, die Anpassung von Betreuungszeiten an die Arbeitsrealitäten sowie die Ausweitung der Ferienbetreuung. Die nächste Bundesregierung ist gefordert, einen langfristigen Plan auf den Weg zu bringen“, so Schneller abschließend. 



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