Klare Absage zu Mindestlohn-Forderung der SPÖ Burgenland

Ein ganz klares "Nein" gibt es von uns zum burgenländischen SPÖ-Alleingang zur Umsetzung von 1.700 Euro netto Mindestlohn auch in der Privatwirtschaft.

Direktor Ulf Schneller erteilt den Forderungen der SPÖ eine klare Absage
Direktor Ulf Schneller erteilt den Forderungen der SPÖ eine klare Absage ©Hollunder

In regelmäßigen Abständen versucht die SPÖ in ihrem Wahlkampf in populistischer Art und Weise auf Stimmenfang zu gehen - und zwar mit ihrer Forderung nach 1.700 Euro netto Mindestlohn auch in der Privatwirtschaft. Für uns ein absolutes No-Go!

Zum Bericht "SPÖ: Mindestlohn auch in Wirtschaft"

„Damit den Menschen mehr Netto vom Brutto bleibt, müssen die Steuern gesenkt und nicht die Betriebe zusätzlich belastet werden", sagt Direktor Ulf Schneller. „Derartige Forderungen sind ein Rückfall in kommunistische Zeiten und ein Aushebeln der Sozialpartnerschaft, die zum Glück immer noch für das Ausverhandeln der Kollektivverträge zuständig ist." Hier steht die SPÖ Burgenland alleine da, andere Länder- und auch die Bundesorganisation haben sich von diesem Vorstoß distanziert.

Ein Mindestlohn von 1.700 Euro netto - Brutto inkl. Dienstgeberanteil sind das über 3.100 Euro - hätte zur Folge, dass zuerst in der Industrie, danach im Gewerbe und später dann im Handel die Lichter ausgehen. „Hier fehlt es einigen Damen und Herren in der SPÖ anscheinend an wirtschaftlichem Hausverstand", so Schneller weiter.

„Und eine Sache möchte ich noch anmerken - mit dem Geld von uns Steuerzahlern kann man solche Forderungen schon erfüllen. Wenn ich aber die zusätzlichen Kosten selbst erwirtschaften muss, schaut die Sache ganz anders aus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es mit Beginn nächsten Jahres - so wie vollmundig angekündigt - bei landesnahen Betrieben wie der Facility Management Burgenland oder in der Therme Lutzmannsburg eine 4 Tage Woche mit 1.700 Euro netto im Monat und einer sechsten Urlaubswoche geben wird. Dann könnten diese Unternehmen nämlich nicht mehr am freien Markt existieren." 



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